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Wasserbetten im Test – Unsere Testsieger 2016

Beim Wasserbett scheiden sich bisweilen die Geister, das Vorurteil der mangelnden Schlafqualität hält sich hartnäckig. Das stimmt ausdrücklich nicht, ein Wasserbett verursacht weder besonderen “Wellengang” noch unruhiges Schwappen oder Einsinken. Das lässt sich über den Wasserdruck ausgezeichnet regeln. Auch die Gefahr eines platzenden Wasserbettes mit nachfolgender Überschwemmung ist verschwindend gering, die Materialien sind außerordentlich sicher. Wichtig sind dennoch die Qualität und auch die richtige Auswahl des passenden Wasserbettes, das es in verschiedenen Ausführungen gibt.

Unsere Testsieger im Wasserbett Test 2016

1. Platz Bellvita Wasserbett

Unser Testsieger im Wasserbett 2016 ist das Wasserbett von Bellvita. Kein anderes Wasserbett hat uns im Test so überzeugt und nebenbei stimmt hier auch das Preis-Leistungs-Verhältnis. Man bekommt für relativ wenig Geld eine sehr gute Qualität. Das Wasserbett ist in 7 Farben lieferbar, mehr Informationen erhalten Sie in unserem ausführlichen Testbericht.

Zum ausführlichen Testbericht

Was ist ein Wasserbett?

Ein Wasserbett ist ein mit Wasser gefüllter Beutel, dieses Prinzip ist seit Urzeiten bekannt. Die modernen Wasserbetten heutiger Bauart gibt es etwa seit den 1960er Jahren, sie unterscheiden sich bauartlich prinzipiell in Softside- und Hardside-Wasserbetten.

  • Softside: Hierbei ist der Wasserkern von einer wärmedämmenden Schaumstoffwanne umgeben und kann in jeden geeigneten Bettrahmen eingelegt werden.
  • Hardside: Ein stabiler Möbelrahmen hält den Wasserkern.

Das sind aber nur zwei Grundprinzipien, zu denen es einige Variationen gibt. Das Masterpiece Wasserbett, eine sehr häufige Bauart, hält den Wasserkern mithilfe eines gepolsterten Möbelrahmens und vereint damit die Eigenschaften der Softside- und der Hardside-Variante. Isolit-Wasserbetten helfen beim Energiesparen, denn sie verfügen über eine Rundumdämmung, welche atmungsaktiv ist und dennoch die Wärme reflektiert. Wasserbetten mit Niveauregelung erlauben die sehr flexible Steuerung des im Kern enthaltenen Wassers durch einen Ausgleichstank, sodass eine Anpassung an unterschiedlichste Benutzer möglich ist. Hotel setzen solche Wasserbetten ein. Auch leichtgewichtige Wasserbetten, die als Matratze nur auf normale Matratzen oder gleich auf den Lattenrost aufgelegt werden, gibt es inzwischen. Höhenverstellbare Wasserbetten verfügen über flexible Kopf- und Fußteile. Sondervarianten sind Gelbetten mit Wasser und Granulat, wodurch eine mehr oder weniger dickflüssige Gel-Masse entsteht, sowie Schlauchsysteme, die praktisch leicht transportable Wassermatratzen mit etwas eingeschränktem Verdrängungseffekt darstellen.

Für wen ist ein Wasserbett geeignet?

Dass sich Wasserbetten perfekt jeder Körperform anpassen und daher ergonomisch immer vorteilhaft sind, stimmt leider nicht. Sie eignen sich prinzipiell für jeden “normalen” Schläfer, der eine mehr oder minder weiche Schlafunterlage wünscht und auch auf jeder Schaumstoff- oder Federkernmatratze gut liegen würde. Diejenigen Personen, die bestimmte ergonomische Probleme haben und deshalb vielleicht straff liegen sollten – eine Latexmatratze wäre ideal -, können auf der Wasserunterlage Probleme bekommen. Das bestätigen einige Orthopäden, die daher solchen Menschen, die manchmal einen Bandscheibenvorfall erlitten haben, einen Schlaftest auf dem Wasserbett empfehlen. Das bedeutet wiederum nicht, dass jeder von einem Bandscheibenvorfall Betroffene auf dem Wasserbett schlecht schlafen würde.

Wasserbett als Beispiel

Hier kommt es auf den Einzelfall an, auf die Art des Bandscheibenvorfalls und nicht zuletzt auf die Einstellung des Wasserbettes. Dessen Liegekomfort wird unter anderem durch die Füllmenge des Wassers gesteuert und kann daher mehr oder weniger weich ausfallen. Ehepaare sollten daran denken, am besten zwei Wassermatratzen anzuschaffen: Nur selten wünschen zwei Menschen mit unterschiedlicher körperlicher Konstitution genau dieselbe Einsinktiefe beim Wasserbett. Das betrifft aber auch sonst den Matratzenkauf. Wasserbetten sind in Kammern unterteilt, das erlaubt eine gewisse Zonierung, aber nicht so stark wie bei Kaltschaum- oder Federkernmatratzen. Möglicherweise kann auch ein Boxspringbett für Sie interessant sein.

Vorteile von Wasserbetten

Die Vorteile bezüglich des Liegekomforts ergeben sich aus der ausgezeichneten Körperanpassung, wenn diese durch die Schläfer erwünscht ist. Weitere Vorteile sind:

  • Ergonomie: Prinzipiell kann ein Wasserbett keinen besonderen Druck auf irgendeine Körperstelle erzeugen. Das ist per se ergonomisch vorteilhaft, wenn nicht der Schläfer – siehe oben – aus orthopädischen Gründen besonders straff liegen sollte. Ein Wasserbett dient sogar der Vermeidung von Dekubitus.
  • Temperatureinstellung: Das Wasser wird natürlich aufgewärmt, das empfinden die Schläfer als sehr angenehm. Die Temperatur ist individuell regelbar.
  • Hygiene: Die Vinyl-Oberfläche muss nur abgewischt werden, einen Matratzenstoff, in den Milben eindringen könnten, gibt es nicht. Der Bezug ist einfach zu waschen.
  • Liegekomfort über die Fläche: Im Gegensatz zu jeder anderen Matratze nimmt eine Wassermatratze über ihre gesamte Fläche den Druck gleichmäßig auf.
  • Verformungsresistenz: Ebenfalls im Gegensatz zu jeder anderen Matratze liegt sich eine Wassermatratze niemals durch.

Nachteile des Wasserbettes

Den vielen Vorteilen stehen einige Nachteile gegenüber, die aber relativ zu betrachten sind.

  • Kosten: Ein Wasserbett kostet mehr als ein durchschnittliches Bett mit Lattenrost, Rahmen und Kaltschaum- oder Federkernmatratze. Es kommen Unterhaltskosten für die Heizung und die Pflege hinzu.
  • Feuchtigkeit: Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Matratze nimmt die Wassermatratze natürlich keine Feuchtigkeit auf.
  • Pflegebedarf: Das Wasser muss ungefähr jährlich erneuert und mit einem Pflegezusatz versehen werden. Das dauert allerdings nicht sehr lange.
  • Gewicht: Ein Wasserbett ist sehr schwer, kann im gefüllten Zustand nicht mehr bewegt werden und ist auch ohne Wasser nur aufwendig zu transportieren. In Altbauwohnungen muss sogar die Tragfähigkeit des Zimmers überprüft werden, denn ein Wasser-Doppelbett kann bis rund 800 kg wiegen.

Was ist beim Wasserbett Kauf zu beachten?

Die Qualität ist das A und O. Minderwertige Wasserbetten weisen manchmal schwache Eckverbindungen auf, die schlimmstenfalls doch reißen können. Solche Fälle sind zwar fast nicht bekannt, doch niemand möchte das riskieren. Die Hardside-Wasserbetten und die Masterpiece Varianten verfügen über eine zusätzliche Außenhülle und sind so doppelt geschützt. Kunden müssen beim Kauf zwingend auf die Qualität achten und am besten nur von Markenherstellern kaufen, denn ein geplatztes Wasserbett würde in der Tat einen enormen Schaden verursachen.

Aufbau eines Wasserbett

Ein weiterer Punkt ist die Qualität der Heizung: Sie muss leistungsfähig genug sein, um mindestens 27 °C Aufheizung zu erreichen, der Thermostat muss dann die eingestellte Temperatur zuverlässig und auf Zehntelgrade genau halten. Ansonsten wird es nicht nur ungemütlich (zu kalt oder zu warm), sondern auch ungesund, denn das kalte Wasserbett erzeugt Erkältungsgefahr, das zu warme Wasserbett einen sehr ungesunden Schlaf.

Was kostet ein gutes Wasserbett?

Softside-Wasserkerne in der Größe 180 x 200 cm, also reine Auflagen, gibt es schon unter 100 Euro. Die kompletten Hardside-Wasserbetten mit Rahmen bewegen sich im vierstelligen Preisbereich um rund 1.500 bis 2.000 Euro, auch um 1.000 Euro sind schon einige Angebote zu finden. Nochmals sei darauf verwiesen, dass die Marke gar nicht zuverlässig genug sein kann.

Hersteller von Wasserbetten

Es gibt viele Hersteller von Wasserbetten hier einige Beispiele:

  • Bellvita
  • A.M. biente
  • ABBCO
  • Harmony
  • Akva
  • Tasso

und viele weitere, welche Sie z.B. über die Google Suche finden.


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