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Kindermatratzen Test 2016

baby-im-bettKindermatratzen werden im Test noch etwas anders bewertet als die großen Ausgaben für Erwachsene und Teenager, denn Babys und Kleinkinder verhalten sich anders im Bett, auch ihr Körper reagiert anders. Sie schwitzen eventuell mehr als Erwachsene, drehen sich im Schlaf oft häufiger, sie strampeln und sie hopsen.

Die Matratze muss belastbar sein und im Schlaf gut abstützen. Die an sich nicht überaus gefährlichen Ausdünstungen von neu gekauften Kaltschaummatratzen sind im Kindermatratzen Test ein absolutes Tabu.

Was ist eine Kindermatratze?

Ein ruhiger und entspannter Schlaf ist nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder wichtig. Die Auswahl einer guten Kindermatratze kann zu einer echten Herausforderung werden. Dabei ist es von Vorteil erst einmal zu wissen, wann genau von einer Kindermatratze gesprochen wird. Kindermatratzen haben eine spezielle Größe. In den klassischen Babybettchen finden Matratzen mit den Maßen von 70×140 cm Platz. Kinder- und Jugendmatratzen sind meist mit den Maßen von 90 x 200 cm oder 100 x 200 cm ausgestattet.

Es gibt zudem Sondergrößen, beispielweise für spezielle Babybetten bestimmter Hersteller. Kindermatratzen sind zudem so konzipiert, dass die Kinder nicht zu tief einsinken. Zudem müssen sie mit einem erhöhten Schweißaufkommen umgehen können, da Kinder teilweise stark schwitzen.

Der Aufbau einer Kindermatratze

Die gängige Babymatratze ist mit den Maßen von 70 x 140 cm im Handel zu finden. Zudem gibt es Kindermatratzen in den folgenden Größen:

  • 60 x 120 cm
  • 70 x 140 cm
  • 70 x 160 cm
  • 90 x 200 cm
  • 100 x 200 cm

Wie hoch eine Kindermatratze ist, ist immer abhängig von dem Material und der Festigkeit. Die durchschnittliche Höhe liegt bei 7 cm bis 13 cm. Der Oberstoff wird meist aus Baumwolle gefertigt. Generell kommen hier Naturfasern zum Einsatz. Sie bieten den Vorteil von einem sehr hohen Komfort beim Schlafen, sind atmungsaktiv und auch für sensible Babyhaut geeignet. Besonders häufig im Angebot sind punktelastische Matratzen. Diese haben den Vorteil, dass das Kind nicht zu stark einsinkt und sich die Matratze sehr gut dem Körper anpassen kann. Der Kern der Matratze wird, je nach Modell, durch Kunststoff gebildet. Kunststoffe finden ein gutes Gleichgewicht zwischen Stabilisierung und dem Nachgeben. Belüftungsgänge im Inneren der Matratze sind eine wichtige Voraussetzung dafür, dass eine Luftzirkulation stattfinden kann. So wird vermieden, dass sich Schimmel bildet.

Viele Kindermatratzen sind mit einer wasserdichten Oberfläche versehen. Entscheiden sich Eltern für den Kauf einer Matratze ohne eine solche Oberfläche, kann eine spezielle Auflage für einen Schutz vor Feuchtigkeit sorgen.

Auch verstärkte Kanten sind keine Seltenheit. Durch die Kanten wird verhindert, dass die Hände oder auch die Füßchen möglicherweise zwischen die Bettkante und die Matratze rutschen können.

Idealerweise verfügt die Kindermatratze über einen abnehmbaren Bezug. Dieser kann ganz einfach abgenommen und gereinigt werden.

Die Eigenschaften der Kaltschaummatratze

Ein recht gutes Preisverhältnis bieten meist die Kaltschaummatratzen. Während sie früher vor allem als günstige Version einer Matratze angesehen wurden, gibt es heute, dank konstanter Entwicklungen, durchaus hochwertige Modelle. Bei Kaltschaum handelt es sich um ein Polyurethan, das ohne Wärme aushärten kann. Daher kommt der Name der Matratzen. Die Kaltschaummatratzen bieten sowohl Vor- als auch Nachteile.

Die Vorteile auf einen Blick:

  • sehr gute Anpassungsfähigkeit an den Körper
  • sehr gute Anpassungsfähigkeit an den Lattenrost
  • sehr gute Punktelastizität
  • meist für Allergiker geeignet
  • geringes Gewicht
  • Faltung beim Transport möglich
  • in verschiedenen Größen und Härten erhältlich
  • mit Liegezonen ausgestattet (von drei bis sieben Zonen)

Die Nachteile auf einen Blick

  • Härtegradangaben sind nicht genormt
  • weniger für Kaltschläfer empfohlen
  • unüberschaubare Angebote

Welche Qualität eine Kaltschaummatratze aufweist, ist abhängig von der Höhe der Matratze, dem Bezug sowie dem Schnitt des Kaltschaumkerns. Auch das Raumgewicht der Matratze spielt eine Rolle.

Worauf sollte beim Kauf einer Kindermatratze geachtet werden?

Zunächst einmal müssen Kindermatratzen ganz besonders gesund sein. Neben dem natürlichen Bedürfnis, den kindlichen Organismus zu schützen, gibt es handfeste Gründe bezüglich der Nutzung einer Kindermatratze. Babys liegen über 14 Stunden an jedem Tag auf ihrer Matratze, bei Klein­kindern sind es noch gut zehn Stunden. Der Kauf einer Kindermatratze ist allerdings gar nicht so einfach, wie man es zunächst vermuten könnte.

Es gibt neben großen Preisunterschieden zwischen rund 20 bis 230 Euro auch die verschiedensten Materialien und Material­kombinationen, darunter Schaum­stoff, Latex-Kokos oder klassischer Kalt­schaum. Auch die Härten reichen von mittel bis recht fest und hart. Größtenteils weisen jedoch Kindermatratzen im Test recht gute Liege- und Hygieneeigenschaften auf, wie auch die Stiftung Warentest feststellte. Dass Kinder gefährlich auskühlen oder zu stark schwitzen, ist demnach eher nicht zu erwarten. Worauf sollten die Eltern dennoch achten?

1. Der Härtegrad: Eine gute Matratze für den Nachwuchs ist so hart, dass ein Einsinken des Kindes verhindert wird. Höchstens 4 cm Einsinktiefe sind noch annehmbar. Ideal ist eine mittelharte Matratze, da zu hart schnell unbequem werden kann.
2. Die Höhe: Welche Höhe eine ideale Matratze hat ist auch abhängig vom Alter des Kindes. Für Neugeborene sollten Matratzen mit einer Höhe von höchstens 5 cm gekauft werden. Kleinkinder und ältere Kinder liegen gut auf einer Matratze mit einer Höhe von 8 cm bis 12 cm.
3. Das Raumgewicht: Mit dem Raumgewicht wird die Menge an Kilogramm Rohmaterial innerhalb von einem Kubikmeter bezeichnet. Je höher das Raumgewicht ist, desto mehr Punktelastizität liegt vor. Bei Kindermatratzen sollte sich das Raumgewicht unter 30 bewegen.
4. Die Stauchhärte: Mit der Stauchhärte wird der Druck angegeben, der auf den Matratzenschaum einwirken muss, damit eine bestimmte Prozentzahl der Ausgangshöhe zusammengedrückt werden kann. Eine Stauchhärte von rund 30 kPa ist für Kindermatratzen ideal.
5. Der Bezug: Der Bezug der Kindermatratze ist idealerweise wasserabweisend, atmungsaktiv und abnehmbar. So kann er auch leicht gereinigt werden.
7. Antibakterielle Maßnahmen: Wenn Eltern bereits Allergiker sind, dann ist die Gefahr groß, dass auch die Kinder betroffen sind. Hier kann es helfen, auf antibakterielle sowie allergieneutrale Matratzen zu achten.

8. Haltbarkeit: Manche Kindermatratzen überstehen den Haltbarkeitstest – simuliert wird eine fünfjährige Nutzung – nicht besonders gut unter dem Einfluss von Wärme und Feuchtigkeit. Das lässt sich anhand von Produktbeschreibungen allerdings nicht erkennen, nur ein Kindermatratzen Test liefert über Auskunft über bessere und schwächere Modelle.

9. Material: Der reine Schaumstoff Polyure­than (PU) macht die Matratzen günstig und leicht, es fehlen aber meistens Noppen, Wellen oder Rillen, die ein besseres Klima bewirken. Kalt­schaum als Polyurethan-Variante gibt noch gleich­mäßiger nach als reines PU, auch weisen diese Matratzen oft mehrlagige Kerne und damit bessere Liegeeigenschaften, durch Noppen, Wellen und Rillen auch bessere Klimaeigenschaften auf. Sie können lediglich einen Tick teurer sein. Kombikerne aus Latex-Kokos wiederum sind dünn und schwer, geben sehr gleich­mäßig nach, sind durch senkrechte Luftkanäle ausgezeichnet klimatisiert und durch die Kokosfasern relativ hart.

10. Baby- und Kleinkindseite: Mit diesem Merkmal werben Hersteller sehr gern, es scheint aber nach Untersuchungen der Stiftung Warentest etwas weniger bedeutsam zu sein. Die Kinder sinken auf beiden Seiten relativ gleichmäßig ein.

11. Liegezonen: Hier geht man von einer geringen Relevanz bei Kindermatratzen aus, bei denen auch Liegezonen so gut wie nicht beworben werden.

Pflege-Tipps für die Kindermatratze

Auch wenn die Kindermatratze den Nachwuchs oft nur ein paar Jahre begleitet, so ist eine richtige Pflege dennoch wichtig. Diese beginnt bereits bei einer regelmäßigen Reinigung der Bezüge. Schläft das Kind bereits mit Bettwäsche, sollte diese idealerweise tagsüber von der Matratze genommen werden. Auf diese Weise kann die Matratze auslüften.

Tägliches Lüften mit einer Dauer von fünf bis 20 Minuten kann der Matratze ebenfalls beim „Atmen“ helfen. Eine punktuelle Abnutzung kann verhindert werden, wenn die Matratze alle drei Monate nicht nur gedreht, sondern auch gewendet wird.

Stiftung Warentest – die Ergebnisse zu Kindermatratzen

Immer wieder sind Kindermatratzen im Test bei Stiftung Warentest. Zu den aktuellsten Tests gehören die Ergebnisse aus dem Jahr 2014. Im März 2014 wurden Ergebnisse zu zwölf verschiedenen Kindermatratzen veröffentlich. Insgesamt sieben der Modelle haben mit dem Ergebnis „gut“ abgeschnitten, fünf weitere Modelle erhielten nur ein „befriedigend“. Überzeugen konnten die Latex-Kokos-Matratzen von Waschbär und Prolana.

Im Kaltschaumbereich haben die Dr. Lübbe Air Premium von Julius Zöllner, die La Pur von Breckle sowie die Vyssa Skönt von Ikea mit einem „gut“ abgeschnitten. Auch die Ascade Dornröschen konnte überzeugen. Als Schaumstoffmatratze wurde die Anemone von Paradies mit gut ausgezeichnet. Alle zwölf Matratzen haben eine Bewertung bekommen, die besser als 2,8 war. Bewertet wurden die folgenden Punkte:

  • Liegeeigenschaften
  • Schlafklima
  • Haltbarkeit
  • Bezug
  • Gesundheit und Umwelt
  • Deklaration und Werbung
  • Handhabung

Welche Lattenroste sind geeignet?

Theoretisch ist es möglich, jeden Lattenrost in einem Kinder- und Jugendbett zu verwenden. Da Kinder jedoch ein deutlich geringeres Gewicht als Erwachsene haben, wird weniger Druck auf den Lattenrost ausgeübt. Ddurch reicht es durchaus aus, sich für einen einfachen Lattenrost zu entscheiden, der überwölbte Federleisten hat. Gut ist auch eine Verstärkung in der Mittelzone, da der Lattenrost so deutlich belastbarer ist.

Nicht zu unterschätzen ist, dass die Wirbelsäule bei Kindern erst mit elf Jahren in der typischen Form komplett ausgebildet ist. Starre Latten helfen dabei, dass eine feste Schlafunterlage garantiert wird. Ideal ist ein Abstand zwischen den einzelnen Latten von vier, höchstens fünf, Zentimetern.

Warum benötigen Kinder eine Kinder eine Kindermatratze?

Die Frage, warum für Kinder eine spezielle Kindermatratze und keine normale Matratze angeschafft werden sollte, beschäftigt viele Eltern. Kinder verbringen täglich im Durchschnitt rund neun bis 12 Stunden im Bett. Hier toben sie, hüpfen, schlafen und schwitzen. Die Matratze ist also einer extremen Belastung ausgesetzt. Sie muss Feuchtigkeit ebenso standhalten wie den ersten Sprungversuchen vom Nachwuchs.

Zudem ist es wichtig, dass gerade Babys und Kleinkinder nicht zu tief einsinken, da sich sonst das Risiko für Atemprobleme beim Schlafen erhöhen kann. Damit brauchen Kinder also Matratzen, die nicht zu weich sind. Auch für die Wirbelsäule, die sich noch in der Entwicklung befindet, ist es wichtig, den Nachwuchs nicht auf irgendeine, sondern auf eine spezielle Matratze zu legen.

Der Kauf einer Kindermatratze sorgt also dafür, dass der Nachwuchs die beste Grundlage für einen erholsamen und gesunden Schlaf bekommt.

Unser Kindermatratzen Test 2015/2016

Auch die folgenden Kindermatratzen haben unsere Testkinder und wir für Sie ausführlich getestet:

2. Platz Julius Zöllner Micro Air Light

Julius Zöllner Micro Air Light KindermatratzeUnser Testsieger der Kindermatratzen ist die Kindermatratze „Micro Air Light“ von Julius Zöllner, welche es in den zwei Standardgrößen 60x120cm und 70x140cm gibt. Die Matratze ist 9cm hoch und verfügt natürlich über einen abnehmbaren Bezug mit Nässeschutz.

Zum Test der Matratze

3. Platz ABC Junior-Duo Kindermatratze mit Trittkante

Diese Matratze mit einem Aloe-Vera-Bezug gibt es in zwei Größen (70 x 140 und 70 x 160 cm), ihre Gesamthöhe beträgt 12 cm, die Kernhöhe rund 10 cm. Sie wird schadstoffgeprüft nach ÖkoTex Standard 100 (Prüfnummer: 14.HTR.2882) angeboten und weist ringsherum eine trittfeste Kante mit der Gesamtbreite von sechs Zentimetern auf, die das strampelnde Kind schützt. Die ABC Junior-Duo Kindermatratze ist mit zwei verschiedenen Liegeflächen für Babys und Kleinkinder ausgestattet, ihr hautfreundlicher Bezug kann rundum abgenommen und bis 60 °C gewaschen werden. Die Veredelung mit Aloe Vera lieben die Kinder ganz besonders.

4 Platz Paradies 076025 Kindermatratze Sara

Diese Matratze erhielt bei einem Test der Stiftung ÖKO-TEST die Note “sehr gut” (Ausgabe 06/2013), sie kann mit ganz unglaublichen Vorzügen Kindermatratzen Test überzeugen. Das Feature Paradies Baby-Air besteht aus durchgehenden Lüftungskanälen, welche die Liegefläche optimal be- und entlüften, die verbrauchte Luft ableiten und Frischluft zuführen, der eingebaute Paradies Nässeschutz leitet die Feuchtigkeit sofort vom Körper des Kindes weg. Einzeln waschbare Bezugseiten sorgen für die Hygiene, eine feste Trittkante an den Längsseiten schützt die kleinen Füßchen. Durch die Dryfix-Gewebeveredelung können sich Eltern auf das angenehm trockene Schlafen ihres Kindes verlassen.

5. Platz Julius Zöllner 7960100000

Die Babymatratze Air Premium von Dr. Lübbe gibt es in zwei verschiedenen Größen, sie ist mit einem Funktionsbezug “Baby Protection” ausgestattet und verfügt über eine Baby- und eine Kleinkindseite. Im Kindermatratzen Test konnte sie durch hervorragende Liegeeigenschaften überzeugen, sie ist schadstoffgeprüft und allergikergeeignet. Die Herstellung erfolgt in Deutschland.

6. Platz Träumeland T010399 Babymatratze Softwash

Diese Matratze bringt einen Bezug aus 100 % Baumwolle mit, der mit einem Wash-Vlies versteppt wurde. Der Bezug ist abnehmbar und kann bis 60 °C gewaschen werden, zudem ist er schontrocknergeeignet. Der Kern besteht aus Softschaum, auch ist die Träumeland T010399 Babymatratze Softwash für Allergiker geeignet.


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