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Kaltschaummatratze Test 2017

Der Markt für Kaltschaummatratzen ist riesig, jedoch gibt es viele Dinge auf die man beim Kauf achten soll. Wir helfen Ihnen mit unserem Kaltschaummatratzen Test 2017 Ihre perfekte Kaltschaummatratze zu finden und erklären genau was beim Kauf wirklich wichtig ist.

Was ist eine Kaltschaummatratze?

matratzen-haertegradeDer Begriff „Kaltschaummatratze“ leitet sich direkt aus dem Produktionsprozess ab: Der Matratzenkern besteht nämlich aus einer Aufschäumung aus Polyurethan, der bei sehr niedrigen Temperaturen ausgehärtet wird. Die Komponenten Polyol und Isocyanat werden zur Herstellung des Schaums genutzt, der als Matratzenkern für die Gesundheit absolut unbedenklich ist und ein optimales Federungsverhalten aufweist – ganz ohne integrierte Federn.

So werden durch eine Kaltschaummatratze auch keine Geräusche verursacht, wenn sich die schlafende Person bewegt. Vor allem aber die Fähigkeit der Oberfläche, schnell wieder den ursprünglichen Zustand einzunehmen, zeichnet diese Matratzen aus: Die berüchtigten Liegemulden können so nicht entstehen. Die angebotene Qualität der Kaltschaummatratzen variiert erheblich, bei der Auswahl sollte vor allem auf die Möglichkeit der Belüftung und das Körpergewicht geachtet werden, um den passenden Härtegrad zu wählen und die optimale Liegequalität zu erreichen.

Häufe Fragen zum Thema Kaltschaummatratze

Welchen Härtegrad für welches Gewicht?

Allgemein sollte man Kaltschaummatratzen im Härtegrad H2 für Personen bis ca. 70kg kaufen, bei H3 sollte die Person 70 bis 120kg wiegen, für alle Personen über 120kg empfiehlt sich der Härtegrad H4. Wenn Sie an einer der KG-Grenzen, also z.B. 73kg, grenzen und lieber weich liegen sollten Sie den kleineren Härtegrad (in diesem Fall H2) auswählen. Da in der Regel alle Online gekauften Matratzen umtauschbar sind, gehen Sie auch kein Risiko ein.

Welcher Lattenrost ist für Kaltschaummatratzen zu empfehlen?

Grundlegend lässt sich diese Antwort nicht beantworten, da auch Kaltschaummatratze sich enorm untereinander unterscheiden. Allerdings ist ein großer Vorteil, dass alle Kaltschaummatratzen für verstellbare Lattenroste geeignet sind. Achten Sie bei Lattenrosten auf eine hohe Anzahl von Leisten, im Idealfall sollten es mindestens 28 Leisten sein, besser sind 42 oder mehr. Außerdem sollte der Lattenrost über verschiedene Liegezonen verfügen. Beachten Sie zu diesem Thema auch unseren Lattenrost Test.

Welches Raumgewicht ist gut?

Das Raumgewicht besagt, wieviel Kilogramm Schaumstoff pro Kubikmeter in der Matratze verwendet wird. Umso mehr ist umso besser, achten Sie hier bitte auf ein Raumgewicht von mindestens 40, alle Matratzen darunter sind qualitativ nicht hochwertig und es werden sich frühzeitig Dellen (Kuhlenbildung) bilden. Hochwertige Kaltschaummatratzen haben ein Raumgewicht von über RG50, auf dem Markt gibt es viele minderwertige Matratzen mit Raumgewicht von 35 und kleiner, diese sind allemals als Gästematratzenzu empfehlen, jedoch nicht für den täglichen Gebrauch! Lassen Sie von Angeboten, bei denen kein Raumgewicht genannt wird die Finger, dies sind alles Matratzen die viel zu wenig Raumgewicht haben.

Welche Höhe sollte die Matratze haben?

Auch diesen Punkt sollten Sie beim Kauf dringend beachten! Wirklich hochwertige Kaltschaummatratzen haben eine Matratzenhöhe von mindestens 17cm. Alles was darunter ist, sollten Sie nicht kaufen.

Ist ein waschbarer Bezug sinnvoll?

Ein waschbarer ist in jeder Hinsicht sinnvoll, den auf einer Matratze sammelt sich über die Zeit viel Schweiß und andere Verschmutzungen an. Eine hochwertige Kaltschaummatratze hat einen abnehmbaren Bezug der bis 60° C waschbar ist.

Wie oft sollte ich die Matratze lüften?

Wir empfehlen die Matratze mindestens 1x im Monat 2-3h zu lüften. Dies sollte im Sommer auf dem Balkon oder der Terasse und im Winter am offenen Fenster passieren (nur das Fenster zu öffnen ist nicht ausreichend!). Dabei sollte der Bezug und das Bettlaken der Matratze abgenommen werden. Ein regelmäßiges Lüften beugt Schimmel vor und verlängert die Haltbarkeit Ihrer Kaltschaummatratze. Wenden Sie die Matratze nach jedem Lüftungsvorgang um eventueller Kuhlenbildung vorzubeugen. Beachten Sie auch die Pflegehinweise des Herstellers. Achtung: Bei wenigen Matratzen gibt es eine Ober- und Unterseite, bei allen anderen ist es egal, wo oben oder unten ist.

Meine Matratze stinkt

Ein gewisser Geruch ist nach der Lieferung immer vorhanden. Lüften Sie die Matratze am besten an der frischen Luft für einige Stunden, ist der Geruch nach 2 Wochen nicht verflogen, kontaktieren Sie den Hersteller.

Was kostet eine gute Kaltschaummatratze?

Lassen Sie uns erstmal die obigen Fragen zusammenfassen, und erörtern was eine gute Kaltschaummatratze ausmacht.

Eine gute Kaltschaummatratze…

  • hat ein Raumgewicht von mindestens RG40
  • und ist mindestens 17cm hoch
  • verfügt über einen abnehmbaren und waschbaren Bezug
  • wird in dem für Sie richtigen Härtegrad gekauft

Es gibt Kaltschaummatratzen für weniger als 100 Euro auf dem Markt. Uns ist keine bekannt, die all diese Punkte erfüllt. Unserer Erfahrung nach kostet eine gute Kaltschaummatratze mindestens 150 Euro, die teureren Modelle für +250 Euro sind in aller Regel ihr Geld wert, lesen Sie dazu bitte unsere Testberichte durch, welche wir im Kaltschaummatratzen Test alle ausführlich getestet haben. Unser Tipp: Sparen Sie nicht beim Matratzenkauf. Sie liegen jahrelang fast täglich durchschnittlich 8 Stunden auf der Matratze. Kaum ein anderes Produkt nutzen wir täglich so lange wie eine Matratze. Wirbelsäulen Schäden durch qualitativ schlechte Matratzen sind nicht selten, aber dafür sehr schmerzvoll und langwierig.

Was macht eine gute Kaltschaummatratze aus?

WirbelsäuleGute Kaltschaummatratzen sind inzwischen ähnlich punktelastisch wie Federkernmatratzen, das ist ein Merkmal, das Käufer beachten sollten. Gerade Menschen mit Rückenproblemen bevorzugen diese Matratzen, die aus einem Schaumstoffkern bestehen und folgende Vorteile aufweisen:

  • optimale Stütze
  • Entlastung der Wirbelsäule
  • vorbeugend gegen Druckstellen
  • warm
  • hohe Feuchtigkeitsregulierung
  • gute Punktelastizität
  • für Allergiker geeignet
  • Memory-Effekt: Matratze passt sich dem Schläfer an

Gerade der letztgenannte Punkt ist für viele Menschen wichtig, die eine Kaltschaummatratze bevorzugen. Wer in einer bestimmten Liegeposition einschläft und sich wenig dreht und wälzt, schläft auf Kaltschaum möglicherweise ruhiger als auf einem Federkern, dies hat unser Test gezeigt. Wichtig sind allerdings weitere Eigenschaften, damit eine Kaltschaummatratze ihre ganzen Vorzüge entfalten kann und keine Rückenschmerzen verursacht.

Vorteile von Kaltschaummatratzen  
sehr anpassungsfähigwärmeisolierendkeine/ wenig Druckstellenfür Allergiker
leicht zu wendengünstigauch für verstellbare Lattenrostegroßes Angebot

Aufbau einer Kaltschaummatratze

Der Kaltschaumkern, der in mehrere Liegezonen unterteilt sein kann, um die unterschiedliche Beanspruchung, die die einzelnen Körperteile darstellen, auszugleichen, wird von mehreren und unterschiedlich starken Schichten Schaumstoff umhüllt. Dieser sogenannte Mantel wird oberflächlich von Luftkammern und Luftkanälen durchzogen. So kann die Luft zirkulieren, was insbesondere bei der wärmedämmenden Wirkung von Kaltschaum angeraten ist: Die unweigerlich produzierte Feuchtigkeit wird nicht gestaut, sondern kann verdunsten. Der Bezug einer Kaltschaummatratze wird in der Regel aus hochwertigen ökologischen Materialien hergestellt, wie beispielsweise Rosshaar oder Schurwolle. Abhängig von der Qualitätsklasse gestalten sich sowohl die Höhe des Matratzenkerns und damit die Gesamthöhe der Matratze als auch der Bezug: Ist dieser abnehm- und damit waschbar, können Sie auf hohe Qualität und lange Lebensdauer Ihrer Kaltschaummatratze vertrauen.

Die wesentlichen Eigenschaften der Kaltschaummatratze

Natürlich hat jede Medaille zwei Seiten, den zahlreichen Vorteilen einer Kaltschaummatratze stehen auch Nachteile gegenüber – hier ein Überblick:

Vorteile

  • Lästige Liegemulden werden durch optimales Federverhalten verhindert
  • Hohe Punktelastizität sorgt für Anpassung an Körperkontur
  • Keine Geräusche beim Umdrehen
  • Hygienisches Klima durch zirkulierende Luft
  • Gespeicherte Körperwärme durch enorme Wärmedämm-Eigenschaften
  • Waschbarer Matratzenbezug erleichtert Allergikern den gesunden Schlaf
  • Lange Lebensdauer

Nachteile

  • Wegen der Wärmeisolation weniger geeignet für stark schwitzende Personen
  • Brandrisiko steigt ab 400 ° C – spezieller Bezug sorgt für Abhilfe
  • Unangenehme Gerüche bei neuen Matratzen kurzfristig möglich
  • Federnder und verstellbarer Lattenrost optimal

Insgesamt schneidet eine hochwertige Kaltschaummatratze in den meisten Bereichen besser als eine Federkernmatratze ab, die Vorteile überwiegen eindeutig die Nachteile – auch im Preis und im Gewicht.

Sind Kaltschaummatratzen für Boxspringbetten geeignet?

Das besondere Liegegefühl in einem Boxspringbett entsteht durch die Kombination eines Bonell-Federkerns mit einer auf den persönlichen Anspruch abgestimmten und vor allem punktuell abfedernden Matratze sowie einer abschließenden Topper-Matratze aus Kaltschaum. In der Regel kommt als Matratze eine Taschen- oder Tonnenfederkernmatratze zum Einsatz, weil diese schon wegen ihrer Konstruktion die punktuelle Abfederung der unterschiedlichen Belastungen realisiert und damit zu diesem leicht federnden Gefühl beiträgt. Grundsätzlich eignet sich aber auch eine Kaltschaummatratze für Boxspringbetten, allerdings geht gerade dieses spezielle Liegefühl dadurch etwas verloren: Die Kaltschaummatratze federt weniger als die Tonnenfederkernmatratze, die Elastizität der Oberfläche wird dadurch beeinträchtigt. Es hängt also von den persönlichen Vorlieben beim Schlafen ab: Wer die straffere Matratzenoberfläche bevorzugt, wird auch in dieser Kombination sehr zufrieden sein – zumal auf die Topper-Matratze verzichtet werden kann. Allerdings dürfte dann auch ein Lattenrost ausreichen.
Wenn aber die in einem Doppelbett schlafenden Partner unterschiedliche Ansprüche haben, kann das Boxspringbett mit einer Kaltschaummatratze modifiziert werden. Angesichts der dafür aufzubringenden Kosten empfiehlt sich in jedem Fall eine kritische Abwägung – Lattenrost-Modelle mit Kaltschaummatratzen sind nämlich deutlich günstiger.

Worauf ist beim Kauf zu achten?

Es gibt einige Kriterien, anhand derer Sie die Qualität einer Kaltschaummatratze ausmachen können:

Härtegrad
Kaltschaummatratzen werden in unterschiedlichen Härtegraden, nämlich von H1 bis H4 angeboten. Damit wird der Widerstand bezeichnet, den die Matratze aufgrund ihrer spezifischen Konstruktion der Belastung leistet. Der Auswahl kommt eine enorme Bedeutung zu, denn wird die Matratze zu hart gewählt, wird die Wirbelsäule ebenso gekrümmt wie bei einer zu weichen Matratze. Als Richtwerte können folgende Maße gelten:
H1 – bis 60 kg Körpergewicht
H2 – zwischen 60 und 80 kg Körpergewicht
H3 – zwischen 80 und 100 kg Körpergewicht
H4 – ab 100 kg Körpergewicht
Der richtige Härtegrad erlaubt das Einsinken von Schultern und Becken, sodass die Wirbelsäule beim Liegen gerade bleiben kann.

Höhe der Matratze
Die Höhe der gesamten Matratze sollte zwischen 20 und 24 cm betragen, dann haben Sie eine wirklich hochwertige Kaltschaummatratze vor sich.

Höhe des Kerns
Im Gegensatz zur Gesamthöhe bezieht sich die Kernhöhe auf den reinen Kaltschaumkern. Die optimale Höhe hängt vom Körpergewicht ab, sollte aber zwischen 14 und 19 cm betragen. Je höher die Kernhöhe ausfällt, desto stabiler liegt die Matratze auf. Wichtig ist, dass der Matratzenkern das Einsinken der breiteren Körperstellen, wie Schultern und Becken, erlaubt, den Rest aber stützt.

Raumgewicht
Ein wichtiges Qualitätskriterium ist das Raumgewicht (RG). Diese Größe bezieht sich auf die Menge an Rohmasse, die für den Matratzenkern aufgeschäumt wurde. Je größer die Menge und damit das Gewicht, desto besser ist die Qualität und die Langlebigkeit einzuschätzen. Als Maßstab sollte ein Raumgewicht von mindestens 40 gelten. Finden Sie an der Matratze keine derartige Angabe, können Sie schnell nachrechnen: Teilen Sie das Gewicht der Matratze durch den Raum, den diese einnimmt. Diesen berechnen Sie, indem Sie die Länge mit der Breite und der Höhe der Matratze multiplizieren.

Stauchhärte
Die Stauchhärte gibt an, wie hart die Matratze ist. Eine höhere Stauchhärte, desto schneller kann die Matratzenoberfläche nach einer Bewegung wieder die ursprüngliche Form einnehmen. Auch bei der Entscheidung zur Stauchhärte spielt das Körpergewicht den entscheidenden Einfluss: Leichtere Menschen und Kinder können eine Stauchhärte von 30 kPa wählen, bei einem höheren Körpergewicht empfiehlt sich die Stauchhärte von 40 kPa.

Bezug abnehmbar
Ein abnehmbarer Matratzenbezug erlaubt Ihnen die regelmäßige Wäsche, was insbesondere für Allergiker wichtig ist. Gleichzeitig können Sie sich für einen schwer entflammbaren Bezug entscheiden, der einen wichtigen Nachteil der Kaltschaummatratzen wieder ausgleicht.

3D-Würfelschnitt im Profil des Kerns
Sie haben zwei Möglichkeiten zur Auswahl: 2D- oder 3D-Profile der Matratzenkerne. Nutzen die 2D-Varianten Wellen- oder Kugelschnitte, um die notwendigen Luftkanäle und Luftkissen zu platzieren, verlaufen diese Kanäle bei den 3D-Varianten sowohl längs als auch quer. Ihr Körper kann sich bei diesen hochwertigeren Kaltschaummatratzen besser anpassen, außerdem wird die Belüftung intensiver.

Pflege Tipps für ein langes Leben der Matratze

Sie verlieren pro Nacht die unglaubliche Menge von 1 Liter Flüssigkeit – die muss ungehindert verdunsten können, soll Ihre Kaltschaummatratze nicht von Schimmelflecken befallen werden. Die Auflage auf einem Lattenrost sorgt also für die grundsätzliche Belüftung. Darüber hinaus sollten Sie:

  • für ausreichend Frischluftzufuhr im Schlafraum sorgen
  • die Temperatur nicht unter 10 bis 12 ° C abkühlen lassen
  • die Matratze regelmäßig wenden und auslüften lassen
  • den Bezug regelmäßig waschen

Dann werden Sie lange Freude an Ihrer Kaltschaummatratze haben.

Testergebnisse der Stiftung Warentest zu Kaltschaummatratzen

Ende 2015 hat Stiftung Warentest einen großen Matratzentest, der sich auf die unterschiedlichen Kategorien bezog, durchgeführt. Im Rahmen des umfangreichen Tests von insgesamt 215 Matratzen wurden nur acht Kaltschaummatratzen geprüft. Dabei wiederholte sich das Ergebnis von 2012: Die kostenintensiven Matratzen müssen nicht zwangsläufig die besten sein. Außerdem stellte sich heraus, dass Kaltschaummatratzen insbesondere für schlanke Nutzer geeignet sind.

Gleichzeitig räumte Stiftung Warentest mit dem Nutzen der Liegezonen aus, die viele Hersteller als Qualitätskriterium hervorheben. Zwischen den einzelnen Liegezonen konnten kaum Unterschiede gemessen werden, was aber wiederum von Vorteil ist, da Kaltschaummatratzen Universalmatratzen sind: Große Menschen liegen ganz einfach woanders auf als kleine. Wichtiger wäre der Härtegrad, allerdings sind diese nicht genormt. Im Gegensatz zu den Herstellern, die in der Regel Abstufungen von H1 bis H3 vornehmen, hat die Stiftung Warentest aufgrund ihrer Labortests vier verschiedene Grade ermittelt.

Welche Lattenroste sind geeignet?

Die Haltbarkeit von Lattenrosten ist deutlich länger, als dies für die Matratze selbst zutrifft: Diese muss Nacht für Nacht Flüssigkeit aufnehmen und sollte deswegen alle acht bis zehn Jahre gewechselt werden. Lässt die Spannkraft der mittleren Latten im Laufe der Jahre nach, wenn also nicht mehr die leichte Wölbung nach oben gegeben ist, tauschen Sie einfach die Latten vom Fußende oder Kopfbereich gegen die mittleren aus. Grundsätzlich lassen sich alle Matratzen auf einem Lattenrost platzieren, allerdings empfehlen sich vor allem Kaltschaummatratzen für verstellbare Lattenroste. Sie schmiegen sich perfekt an – im Gegensatz zu Federkernmatratzen.

Allerdings sollten die Abstände zwischen den Latten nicht zu groß sein, 4 bis 5 cm sollten nicht überschritten werden. Können Sie auf die Einstellmöglichkeiten verzichten, reicht auch ein ganz normaler Rollrost aus – wenn die Kaltschaummatratze entsprechend hochwertig gewählt wird. Vorsicht ist geboten, wenn die Kaltschaummatratze direkt auf den Boden gelegt wird: Hier fehlt die Möglichkeit zur Lüftung, es kann zum Feuchtigkeitsstau und dadurch zur Schimmelbildung kommen.

Kaltschaummatratze oder Taschenfederkern?

Diese Entscheidung hängt von einigen Kriterien ab: Kann die Matratze gut belüftet werden, beispielsweise mit einem Lattenrost, könnte eine hochwertige Kaltschaummatratze durchaus Vorteile gegenüber den Alternativen haben – über den günstigen Preis hinaus. Die Punktelastizität ist ausgezeichnet, was sich auf direkt auf die Liegequalität auswirkt.

Darüber hinaus sind sie feuchtigkeitsregulierend und wärmespeichernd – was wiederum zum Nachteil werden kann: Für Menschen, die nachts zum Schwitzen neigen, sollte allerdings eine Alternative in Erwägung gezogen werden. Als eindeutiger Vorteil darf das Fehlen jeglicher Geräusche beim Verändern der Schlafposition nicht vergessen werden. Insgesamt betrachtet schneiden die Kaltschaummatratzen im Vergleich zu den Taschenfederkernmatratzen sehr gut ab – und das sowohl in Bezug auf Qualität, Langlebigkeit und Liegekomfort als auch auf den Preis.

Feuchtigkeitsregulierung der Kaltschaummatratzen im Test

Die Kaltschaummatratzen können bauartbedingt – im Gegensatz zu Federkernen – keine Luft zirkulieren lassen, daher müssen sich die Hersteller für die Klimaregulierung etwas anderes einfallen lassen. Badenia etwa stattet die Kaltschaummatratzen mit einem irisette-Klimaband aus, das die Feuchte des Schläfers bestens transportiert.

Das ist der zweite Punkt, den Kaufinteressenten beachten sollten. Wenn das gut funktioniert, ist die Kaltschaummatratze auch für Allergiker gut geeignet, denn die Hausstaubmilben haben auf so einer Matratze wenig Chancen, die sich durch einen abnehmbaren, waschbaren Bezug noch weiter verringern. Kaltschaummatratzen mit solchen Eigenschaften schneiden im Matratzen Test stets bestens ab.

Hersteller von Kaltschaummatratzen


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