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Welche Matratze ist die beste/richtige für mich?

Bei der Wahl einer neuen Matratze, vor der alle Menschen etwa im Zehnjahres-Abstand stehen (so lange halten gute Matratzen), müssen sie sich viele Fragen beantworten. Es geht vorrangig um die Art (das Material) der Matratze, ihren Härtegrad und nicht zuletzt um den Preis. Letzterer ist keinesfalls der alleinige Anhaltspunkt für hohe Qualität, denn wie die Stiftung Warentest in ihren Matratzentests belegt, können relativ preiswerte Matratzen sehr gut sein und teure Modelle nicht viel taugen. Die erste Frage nach der besten oder für den Schläfer richtigen Matratze sollte also bezüglich des Materials gestellt werden, gleich danach folgt der Härtegrad.

Übersicht guter Matratzen und ihre Stiftung Warentest Note

    
1. PlatzBodyguard Matratze*1,8 (07/2015)
2. PlatzMalie Polar*2,2 (02/2017)
3. PlatzSchlaraffia Viva Plus Aqua*2,3 (04/2015)

Die richtige Matratze finden

Von welcher Art kann die beste/richige Matratze sein?

Es gibt die grundlegenden Typen Schaumstoffmatratzen (hauptsächlich Kaltschaum, aber beispielsweise auch Viskoseschaum), Federkernmatratzen in ihren verschiedenen Ausführungen, Latexmatratzen und Boxspringbetten-Matratzen. Darüber hinaus gibt es Spezialmatratzen für gesundheitliche Anwendungen oder auch mit speziellen Füllungen wie Rosshaar, die wir hier nicht behandeln wollen, weil sie eher in den exotischen Bereich gehören. Welche Matratze am besten geeignet ist, hängt von der gewünschten Elastizität und der Durchlüftung ab. Manche Menschen schlafen grundsätzlich auf den gut durchlüfteten Federkernmatratzen am besten, andere Personen bevorzugen die Kaltschaummatratzen mit ihrer hervorragenden Körperanpassung.

Der richtige Härtegrad der Matratze

Wenn die Frage nach der Bauart geklärt ist, kommt diejenige nach dem Härtegrad. Es werden inzwischen von den Herstellern sechs bis sieben Härtegrade angeboten, nämlich H1 bis H5 und die Zwischenstufen H2,5 und H3,5 (sehr selten). Vom Grundsatz her gilt: H2 ist bis 70 kg Körpergewicht geeignet, H3 zwischen 70 – 120 kg, H4 über 120 kg, die höheren Stufen richten sich an sehr schwere Menschen über 160 kg (H5). Ohne die Berücksichtigung des Härtegrades ist die beste Matratze für den Schläfer definitiv nicht zu finden, aber: Härtegrade sind nicht normiert oder durch EU-Vorschriften geregelt.

Die Hersteller versuchen natürlich, die hier genannten Angaben weitestgehend einzuhalten, jedoch ist das sehr schwer, weil sich allein die Härte einer Federkernmatratze und einer Schaumstoffmatratze grundsätzlich unterscheiden, denn die Punktelastizität spielt ebenfalls eine Rolle für das Härteempfinden. Daher gibt es auch keine Norm für den Härtegrad, sie ist wohl so schnell auch nicht zu erwarten. Menschen sollten dennoch auf den Härtegrad beim Kauf achten, um für sich die beste Matratze zu ermitteln.

Ein Mann von 90 kg Gewicht sollte keinesfalls auf dem Härtegrad H1 liegen, so viel steht fest. Er würde Rückenprobleme bekommen. Umgekehrt könnte eine recht leichte Frau von 60 kg Gewicht auch auf dem Härtegrad H3 liegen, wenn ihr das gefällt (es schlafen Menschen auch auf Futon, das ist wie fast auf dem nackten Boden). Zu weich darf die richtige Matratze nicht sein, zu hart ist nicht allzu schlimm.

Wie teuer muss die richtige Matratze sein?

Sie muss gar nicht teuer sein. Die Stiftung Warentest hat Matratzen mit Preisen über 1.000 Euro getestet und an sie nur das Qualitätsurteil „ausreichend“ für die Liegeeigenschaften verliehen.

Die viel beworbenen sieben bis neun Liegezonen, welche die beste Matratze angeblich aufweisen soll, zweifelt die Stiftung Warentest übrigens in ihrer Wirksamkeit an („spürt kein Mensch“). Wir folgen an dieser Stelle den Testern nicht mit diesem Statement, denn zweifellos sind differenzierte Liegezonen besser als eine undifferenzierte Matratze, das dürfte wohl jeder Orthopäde bestätigen. Darüber hinaus haben Sie als Käufer ohnehin kaum noch eine Wahl, wenn Sie nach der besten Matratze suchen: Die guten Modelle weisen heute komplett mindestens sieben Liegezonen auf.


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