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Latexmatratzen Test 2016

Latexmatratzen im Test
Latexmatratzen schneiden in Tests der Stiftungen Warentest und Ökotest gar nicht schlecht ab, überwiegend erhalten sie “gute” Noten, ihr großes Plus ist die Haltbarkeit. Dabei sind sie offenbar noch zu wenig bekannt, denn ihr Marktanteil in Deutschland liegt unter einem Prozent. Das hängt möglicherweise mit Werbemaßnahmen der Hersteller zusammen.

Für wen sind Latexmatratzen geeignet?

Geeignet fürNicht geeignet für
AllergikerPflegefaule Menschen
(Matratze muss gepflegt werden)
Menschen mit RückenschmerzenSchnäppchenjäger (Latexmatratzen kosten in der Herstellung)
Menschen die nachts
frieren oder schwitzen

Latexmatratzen eignen sich zwar für viele Menschen, aber auch hier gibt es Einschränkungen bei der Eignung. Hervorragend geeignet sind Latexmatratzen für:

Bauch- und Seitenschläfer

Bauch- und Seitenschläfer schlafen auf einer Latexmatratze komfortabel und vor allem gesund. Die Latexmatratzen stützen die Wirbelsäule und verhilft ihr zu einer gesunden Haltung. Vor allem das weiche und angenehme Liegegefühl ist bei Bauch- und Seitenschläfern sehr beliebt.

Menschen mit Rückenproblemen

Latexmatratzen passen sich hervorragend den Körperpartien an und entlasten damit sehr gut die Wirbelsäule. Durch die Anpassung der Latexmatratze an den Körper bleibt die natürliche S-Form der Wirbelsäule erhalten. Rückenschmerzen und Nackenschmerzen bleiben aus. Wer bereits unter Rückenschmerzen leidet, erhält mit einer Latexmatratze eine komfortable und gesunde Unterlage.

Allergiker

Allergiker profitieren in jedem Fall von der Latexmatratze. Aufgrund ihres Materials kann die Matratze problemlos gereinigt werden. Darüber hinaus ist sie resistent gegenüber Bakterien.

Im Gegensatz zu anderen Matratzentypen kann bei der Latexmatratze der Latexkern abgewischt werden. Zusätzlich ist der Bezug der Matratze bei 40 °C bzw. 60 °C mit der normalen Maschinenwäsche waschbar. Hausstaubmilben und andere Allergene haben durch die sehr guten Hygieneeigenschaften keine Chance.

Schläfer, die leicht frieren

Aufgrund des Materials Kautschuk wird die Wärme, die beim Schlafen sehr gut gespeichert. Wer nachts leicht beim Schlafen friert, ist mit der Latexmatratze sehr gut beraten. Schläfer, die während des Schlafs schwitzen, sollten auf einen anderen Matratzentyp zurückgreifen.

Zusammenfassung: Latexmatratzen eignen sich generell für Personen, die es gern warm haben und auf eine hervorragende Punktelastizität setzen. Schwere, eventuell schwitzende Schläfer, kräftige Männer und auch Damen mit ausgeprägter Hüfte fühlen sich mit solchen Modellen sehr wohl. Auch die antiallergenen Eigenschaften von Latex werden sehr geschätzt. Wer viel transpiriert und daher eine Unterlage mit hoher Luftzirkulation benötigt, sollte eher Abstand von Latexmatratzen nehmen, diese Personen wären sicher mit einer Tonnentaschenfederkernmatratze mit höherem Härtegrad gut bedient. Für Allergiker sind Latexmatratzen die beste Wahl, da alle Modelle antibakterielle beschichtet sind. Ein Beispiel wäre hier die xxx Matratze.

Die beste Latexmatratze im Test 2016 (von Testomania)

Die Latexmatratzen Testsieger 2016 sind die folgenden beiden Matratzen, die hervorragende Ergebnisse im Test von Testomania erzielen konnten:

Ravensberger Latexco Öko-Tex

Ravensberger 7 -Zonen Latexmatratze ÖKO-TEX LATEXCO Latex TestDie beste Latexmatratze im großen Test 2016 wurde die Ravensberger 7-Zonen Öko-Tex Latexco. Hier stimmt wirklich alles! Man liegt enorm bequem, die Latexmatratze kostet nicht viel Geld und ist außerordentlich gut verarbeitet. Lesen Sie hier unseren Testbericht zum Testsieger des Latexmatratzen Test 2015, dort stellen wir Ihnen die Matratze genau vor und erklären wie sie im Test abgeschnitten hat:

Test der Ravensberger Öko-TEX Latexco Latexmatratze

Latexmatratzen im Test von Stiftung Warentest

Die Tester der Stiftung Warentest staunten bei ihrem großen Matratzen Test im Jahr 2014 selbst nicht schlecht, denn die Modelle aus Latex schnitten mit am besten ab. Drei der fünf Allnatura Latexmatratzegetesteten Latexmatratzen erhielten die nicht ohne Weiteres vergebene Note „Gut“, die anderen beiden ein „Befriedigend“. Thomas Müller, Experte bei der Stiftung Warentest, bezeichnete dieses Ergebnis als “sehr überraschend.” Vor allem hinsichtlich ihrer Haltbarkeit könnten Latexmatratzen absolut punkten, so Müller weiter in seinem Statement zum Matratzentest, der in der Septemberausgabe 2014 der Stiftung Warentest veröffentlicht worden war.

Die Latexmatratzen lassen in dieser Hinsicht andere Bauformen weit hinter sich. Wer also als Käufer beispielsweise auf Langlebigkeit setzt, ist mit einer Latexmatratze ausgezeichnet bedient. Auch andere Eigenschaften können laut Thomas Müller die Matratze aus Latex als sehr vorteilhaft erscheinen lassen. Sie bringt eine gute Wärmedämmung mit, leicht frierende Schläferinnen und Schläfer profitieren davon. Allerdings sind Latexmatratzen schwer, das beeinträchtigt das Handling. Die drei mit “GUT” bewerteten Latexmatratzen im Test Ausgabe 09/2014 von Stiftung Warentest waren:

Besonderheiten von Latexmatratzen

Latexmatratzen weisen einigen Besonderheiten auf, die Interessenten kennen sollten.

  • Preis: Gute Latexmatratzen sind nicht billig wie z.B. Kaltschaummatratzen, als Doppelmatratze kosten sie leicht ab 600 Euro. Wer auf sehr preiswerte Modelle setzt, muss mit Abstrichen beim Liegekomfort rechnen.
  • Punktelastizität und Bezug: Latexmatratzen sind eigentlich sehr punktelastisch (ähnlich wie Taschenfederkernmatratzen), jedoch wird diese Eigenschaft von stark versteppten und damit starren Bezügen gedämpft. Hersteller wie Allnatura und Elza haben dieses Problem gelöst und einen guten Kompromiss zwischen elastischem Einsinken und ausreichendem Bezug gefunden.
  • Mehrzonenmatratzen: Auch Latexmatratzen gibt es mit mehreren Zonen, sie eignen sich besonders für Personen mit weichen Schulter- und Beckenzonen. Es gibt auch Modelle wie von Prolana, die weniger zoniert und daher für den gleichmäßigen Körperbau geeignet sind.
  • Biegeelastizität: Diese Eigenschaft ist bei Latexmatratzen generell gut ausgeprägt und bewirkt unter anderem die hervorragende Anpassung an jeden Lattenrost.
  • Problemstoffe: Hier müssen Käufer von Latexmatratzen genau hinschauen, denn einige Modelle geben zu viele Nitrosamine ab, die bei der Kautschuk-Vulkanisierung entstehen. Zwar werden gesetzliche Vorschriften stets eingehalten, doch weniger ist immer besser.

Vor- und Nachteile von Latexmatratzen

Nach einem Latexmatratzen Test lassen sich in kurzen Stichpunkten folgende Vor- und Nachteile konstatieren:

VorteileNachteile
gute Punktelastizitätnicht günstig
gute Wärmedämmung,schwer
antiallergischgeringere Luftzirkulation
sehr hygienisch
langlebig

Die Vorteile im Detail

  • Punktelastizität
    Einer der größten Vorteile der Latexmatratze ist die hohe Punktelastizität.
  • Mehrzonenmatratzen
    Zwischenzeitlich gibt es Latexmatratzen auch mit mehreren Zonen. Damit eignen sich diese Modelle ganz besonders für Schläfer mit weichen Schulter- sowie Beckenzonen. Individueller Schlafkomfort ist mit einer hochwertigen Latexmatratze längst möglich. Wer beispielsweise eher weniger Zonen bevorzugt, der findet ebenfalls ausreichend Wahlmöglichkeiten.
  • Wärmedämmung
    Wer in der Nacht schnell friert, der profitiert ganz besonders von der Latexmatratze. Die Matratze speichert die entstehende Körperwärme und sorgt so für ein angenehmes und vor allen Dingen warmes Schlafklima. Dementsprechend ist die Matratze nicht für Schläfer geeignet, die zum Schwitzen neigen.

Die Nachteile im Detail

  • Gewicht
    Latexmatratzen sind aufgrund der Zusammensetzung immer etwas schwerer als vergleichbare Modelle. Das kann für den einen oder anderen ein Problem darstellen. Insbesondere im Hinblick auf die Pflege ist eine schwere Matratze nicht unbedingt praktisch, weshalb dieser Faktor im Voraus bedacht werden muss. Es ist nämlich absolut notwendig, dass die Matratze im Zuge der Belüftung regelmäßig gewendet wird. Je nach Modell ist das ohne Hilfe nicht bewältigbar.
  • Preis
    Eine hochwertige Latexmatratze ist keinesfalls günstig. Kaltschaummatratzen sind beispielsweise wesentlich preiswerter. Die Investition ist somit immer etwas anspruchsvoller, doch dafür erhalten Sie eine hochqualitative Schlafunterlage, die viele Vorteile bietet.

Sind Latexmatratzen für Allergiker geeignet?

Latexmatratzen eignen sich ausdrücklich hervorragend für Allergiker. Die Matratzen sind nicht nur resistent gegenüber Bakterien. Durch die gute Feuchtigkeitsregulierung wird Schimmelbildung vermieden. Auf diese Weise werden Allergiker sehr gut entlastet.

Der Matratzenkern lässt sich – im Gegensatz zu den anderen Matratzentypen – feucht abwischen. Auch der Bezug ist bei einer Temperatur von 40 °C bzw. 60 °C mit der Waschmaschine waschbar. Bei einer regelmäßigen Pflege existieren so gut wie keine Allergene in der Latexmatratze.

Achtung! Latexmatratzen bringen ein hohes Eigengewicht mit. Unter Umständen kann das Umdrehen der Matratze zur Pflege schwierig werden.

Ist es normal das eine neue Latexmatratzen stinkt?

Es ist normal, dass Latexmatratzen stinken, wenn sie neu sind. Dabei handelt es sich jedoch nicht unbedingt um einen penetranten Geruch. Latexmatratzen riechen eher nach dem Latex, aus dem sie bestehen.

Um den normalen Geruch loszuwerden, müssten Hersteller vor der Auslieferung die Matratzen gründlich lüften lassen. Da aber häufig die Zeit nicht reicht, verzichten viele Matratzenhersteller darauf. Neue Matratzen sollten vor der Verwendung einige Tage ohne Verpackung gelüftet werden. Im Normalfall verschwindet der Geruch nach einigen Tagen. Sollte dies nicht der Fall sein, sollte die Matratze an den Hersteller zurückgeschickt werden.

Latexmatratzen testen

Immer wieder sieht man in Möbelgeschäften Damen und Herren, die sich hüpfend und wiegend auf Matratzen zu schaffen machen. Das ist prinzipiell nicht verkehrt, sollte jedoch mehr in Ruhe, sauberer Bekleidung (extra Socken) und dafür einige Minuten länger erfolgen. Wie eine Matratze wirkt, entdeckt eher der still daliegende Privattester. Ob eine Latexmatratze gefällt, kann durchaus beim ersten Probeliegen festgestellt werden, denn zumindest die herausragenden elastischen Eigenschaften lassen sich dabei ermitteln.Latexmatratze Nahansicht

Auch der Härtegrad ist entscheidend, denn Latexmatratzen gibt es wie alle anderen Sorten auch in unterschiedlichen Härtegraden. Empfohlen werden für diesen Fall eher mittlere Härten, es sei denn, der Schläfer ist wirklich schwer. Die dritte Frage, die sich gerade Paare immer wieder stellen, betrifft das Problem der Doppelmatratze: Wenn zwei Partner sehr verschiedene Größen- und Gewichtsverhältnisse in die Waagschale des gemeinsamen Bettes werfen, sollten sie vielleicht eher auf zwei Einzelmatratzen setzen.

Die Auswahl an Härtegraden ist auch bei Latexmatratzen sehr hoch. Das bringt den weiteren Vorteil des einfacheren Handlings mit sich, da doch Latexmatratzen schwer und als Doppelmatratze wirklich sehr schwer sind.

Latexmatratzen-Kauf: Was ist zu beachten?

Beim Kauf einer Latexmatratze sollten die Interessenten zunächst auf die Größe achten. Diese muss die eigene Körperhöhe um mindestens 20 cm überschreiten. Sollte die Matratze in einem Geschäft vor Ort erworben werden, wäre eine Liegeprobe nicht schlecht, bei der festgestellt wird, ob die Wirbelsäule in der Seitenlage des Schläfers eine Gerade bildet und ob der Lendenwirbelbereich vor allem in Rückenlage gestützt wird. Doch vielfach möchten die Kunden heute ihre Latexmatratze online kaufen, daher sollten sie sich auf die Härtegrade verlassen können. Generell gilt:

  • H2: weich
  • H3: mittel
  • H4: hart

Es gibt auch zusätzliche und differenzierte Härtegrade sowie Übergrößen, bei denen darauf zu achten ist, dass die Elastizität der Latexmatratze im Bereich von Becken und Schultern an die Körperlänge angepasst ist. Bezüglich der Ausstattung sollten die KäuferInnen auf einen teilbaren Bezug achten, der sich leicht waschen lässt, auch die angegebenen Qualitätszeichen sind maßgebend für die Kaufentscheidung. Latexmatratzen können beispielsweise neben dem Öko-Tex Standard 100 auch das Gütesiegel GOTS aufweisen (Global Organic Textil-Standard), der auf die rein biologische Erzeugung verweist. Das QUL-Zertifikat kennzeichnet umweltverträglichen Latex in den Matratzen.

Wie sind Latexmatratzen aufgebaut?

Es gibt Latexmatratzen, die vollständig aus natürlichem Kautschuk bestehen. Die meisten weisen jedoch eine Mischung auf. Dabei handelt es sich um Kautschuk und synthetisches Latex. Exemplare mit einem hohen Anteil des natürlichen Latex können vor allen Dingen im Hinblick auf die Punktelastizität bessere Werte liefern. Der Naturkautschuk sorgt außerdem für einen besseren Widerstand gegenüber Körperbewegungen im Schlaf. Das Material ist überaus flexibel und punktet zudem mit einem ausgezeichneten Rückstellverhalten. Die Latexmatratze gibt also immer nur dort nach, wo sie gerade besonders intensiv belastet wird. Mit einem zunehmenden Anteil an natürlichem Kautschuk lässt sich außerdem feststellen, dass das Raumgewicht sich erhöht. Das wiederum hat zur Folge, dass die Matratze oftmals schwerer und unhandlicher ist.


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