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Federkernmatratzen Test 2017

Federkernmatratzen weisen eine hohe Punktelastizität und darüber hinaus ausgezeichnete Klimaeigenschaften auf. Es gibt sie in den drei grundsätzlichen Formen als Bonnellfederkernmatratzen, Taschenfederkernmatratzen und Tonnentaschenfederkernmatratzen. Die Hersteller variieren leicht zwischen diesen Formen, auch Mischformen zwischen Federkern und Kaltschaum stehen inzwischen zur Verfügung. Wir fassen den Federkernmatratzen Test von Testomania zusammen.

Für wen sind Federkernmatratzen geeignet?

Geeignet fürNicht geeignet für
Leute die nachts schwitzenSeitenschläfer
RückenschläferLeute die nachts frieren
BauchschläferAllergiker
Menschen mit hohem GewichtMenschen welche gerne
weich liegen

Federkernmatratzen im Test 2017 – die Testsieger

Die folgenden Modelle sind sehr gute und dabei auch verhältnismäßig günstig beziehbare Federkernmatratzen.

1. Platz Badenia Irisette Lotus TFK

Badenia irisetteDie Badenia Irisette Lotus TFK ist der Testsieger im Federkernmatratzen Test 2016/2017. Der Tonnentaschenfederkern weist den Härtegrad H2 oder H3 auf und ist damit für fast alle Personen ausgezeichnet geeignet, die weiße Matratze wird in allen gängigen Größen angeboten. Es handelt sich um ein deutsches, sehr hochwertiges Markenprodukt mit ausgezeichneter Punktelastizität durch einen 500er Tonnentaschenfederkern sowie sehr gutem Feuchtigkeitstransport. Den Bezug können die Nutzer bei 60 °C waschen.

 ► zum Test der Badenia Bettcomfort Irisette Lotus Federkernmatratze

Arten von Federkernmatratzen

Grundsätzlich bestehen alle Federkernmatratzen aus einem Stahlfederkern. Hier werden nun drei grundsätzliche Bauarten unterschieden:

  • Der Bonnellfederkern besteht aus taillierten Stahlfedern, ihre Verbindung ist eine Spirale. Es gibt auch Endlos- und Leichtfederkerne, die man zu den Bonnellfedern zählt und die wiederum etwas abweichende Eigenschaften aufweisen. Diese Bauart ist preiswert, aber etwas weniger flexibel, auch halten diese Matratzen nicht so lange wie Taschenfederkerne.
  • Einfache Taschenfederkerne sind reihenweise in Stofftaschen eingenäht. Die Flexibilität und Punktelastizität ist hier höher als bei Bonnellfedern, jedoch liegen einfache Taschenfederkernmatratzen auf verstellbaren Lattenrosten nur bedingt gut.
  • Tonnentaschenfederkerne bestehen aus Metallfedern in bauchiger Form, sie sind dadurch flexibler als die einfachen Taschenfederkernmatratzen. Diese Form ist am teuersten, jedoch tendieren die Hersteller wegen des hohen Komforts zunehmend zu den Tonnentaschenfedern und bestücken sie mit Reihen aus Schaumstoff, wie wir das bei unseren Federkernmatratzen im Test teilweise festgestellt haben. Diese Bauart erweist sich als so biegsam wie punktelastisch und greift zudem die Vorteile von Schaumstoff auf, der sich gut an die Körperkonturen anpasst. Wenn die Preise für solche Matratzen sinken, dürften sie sich langfristig durchsetzen.

Die Federkernmatratzen werden auf verschiedene Weise gepolstert, es kommen unterschiedliche Filze, Vliese und Schaumstoffarten zur Anwendung. Darüber wiederum befindet sich ein in der Regel (bei höherwertigeren Matratzen wie in unserem Test) abnehmbarer und waschbarer Bezug. Die Kunden sollten wegen der Hygiene auf solche Modelle setzen.

Welche Vorteile weisen Federkernmatratzen im Test 2017 auf?

Der größte Vorteil unserer Federnmatratzen im Test war ihr ausgezeichnetes Raumklima, gefolgt von der hohen Punktelastizität. Das Raumklima ergibt sich durch die Bauart, die Federn weisen schließlich in sich viel Raum auf, in welchem die Luft unproblematisch zirkulieren kann. Freilich erwärmen sich diese Matratzen durch die Körperwärme des Schläfers kaum, was einige Menschen mögen, andere jedoch nicht. Hier erfahren Sie die Unterschiede zwischen Federkernmatratzen und Kaltschaummatratzen.

Auch die Punktelastizität wird von einigen Schläferinnen und Schläfern sehr geschätzt, andere Personen bevorzugen Kaltschaum, der sich sehr weich an den Körper anpasst und diese Anpassung auch noch für einige Momente behält, während die Federn einer Federkernmatratze naturgemäß nach jedem Drehen des Schläfers sofort wieder ihre Ausgangsposition einnehmen.

Entscheidend ist jedoch die Gesamtqualität unserer Federkernmatratzen im Test. Die Produktionskosten von Federkernmatratzen übersteigen die von anderen Matratzentypen wie zum Beispiel Kaltschaummatratzen deutlich. Bitte kaufen Sie keine Federkernmatratze die unter 150 Euro kostet, es ist schlichtweg unmöglich eine qualitativ gute Federkernmatratze zu diesem Preis zu produzieren.

Lattenrost bei Federkernmatratzen

Wir empfehlen Federkernmatratzen nur im Zusammenspiel mit NICHT verstellbaren Lattenrosten. Da diese Matratzenart relativ starr ist, können sich Federn im Matratzenkern verbiegen, worunter der Liegekomfort deutlich leidet. Also eine Federkernmatratze am besten mit einem starren Lattenrost verwenden.

Für wen sind Federkernmatratzen besonders geeignet?

Federkernmatratzen eignen sich durch ihre Eigenschaften für eine Vielzahl von Schlaftypen und Menschen mit unterschiedlichen körperlichen Voraussetzungen wie Körpergewicht und Körpergröße.

Stark schwitzende Schläfer

Federkernmatratzen bestehen aus einem Stahlfederkern und besitzen daher ein sehr gutes Raumklima. Durch ihre hohe Luftdurchlässigkeit wird Feuchtigkeit, die beim Schlafen entsteht, problemlos an die Außenluft abgegeben. Die Federkernmatratze eignet sich daher gut für Menschen, die nachts im Schlaf stark schwitzen.

Menschen, die eine festere Matratze bevorzugen

Durch den Kern aus Stahlfedern ist die Federkernmatratze eine eher harte Schlaffläche. Wer eine festere Unterlage während des Schlafs bevorzugt, sollte daher unbedingt zu einer Federkernmatratze greifen.

Menschen mit einem höheren Körpergewicht

Federkernmatratzen besitzen durch ihren Stahlkern eine hohe Stabilität. Menschen mit einem höheren Körpergewicht sinken beim Schlafen auf einer Federkernmatratze nicht so stark ein, wie auf einer Kaltschaummatratze. Wer ein paar Pfunde mehr auf die Waage bringt, ist mit einer Federkernmatratze gut beraten.

Bauch- und Rückenschläfer

Bauch- und Rückenschläfer leiden häufig bei zu weichen Matratzen unter Rückenschmerzen. Die harte Fläche der Federkernmatratze bietet der Wirbelsäule einen sicheren Halt und erhält deren natürliche S-Form. Die unliebsamen Rücken- und Nackenschmerzen bleiben aus. Wer allerdings bereits unter Rücken- oder Hüftbeschwerden leidet, sollte eher auf eine Kaltschaummatratze zurückgreifen.

Wie sind Federkernmatratzen aufgebaut?

Federkernmatratzen besitzen einen relativ einfachen Aufbau. Sie bestehen aus einem Stahlfederkern, über dem verschiedene Arten von Polsterungen möglich sind. In Abhängigkeit vom Typ der Federkernmatratze (Bonnellfederkern, Taschenfederkern, Tonnentaschenfederkern) kann die Form der Stahlfedern variieren.

Über der Federung liegt häufig ein dünnes Vlies (bei billigeren Matratzen) oder eine Filzplatte (bei teureren Modellen). Diese Unterlage soll das Polster davor bewahren, durch die Stahlfedern beschädigt bzw. durchgerieben zu werden.

Die Polsterung der Federkernmatratze besteht aus Schaumstoff, in dem Baumwollfasern, Polyesterfaservlies, Rosshaar oder Schurwolle eingesteppt ist. Auf der Polsterung befindet sich der Bezug aus Baumwolle-Viskose oder Baumwolle.

Was ist eine Taschenfederkernmatratze?

Taschenfederkernmatratzen gehören zu den Federkernmatratzen. Auch sie besitzen einen Kern aus Stahlfedern, über dem sich eine Filzplatte zum Schutz des Polsters, eine Schaumstoffpolsterung und ein Bezug befinden.

Im Gegensatz zu den klassischen Federkernmatratzen sind bei der Taschenfederkernmatratze die Stahlfedern in Stofftaschen eingenäht. Auf diese Weise wird eine hohe Punktelastizität, d. h. eine hohe Anpassungsfähigkeit an den Körper, garantiert und der Schlafkomfort verbessert.

Diese Stofftaschen verhindern darüber hinaus lästige Geräusche wie Quietschen, die häufig bei Aktivitäten auf der Taschenfederkernmatratze und bei einem unruhigen Schlaf auftreten können.

Die Taschenfederkernmatratze besitzt eine komfortablere Unterform: die Tonnentaschenfederkernmatratze. Bei dieser Unterart der Taschenfederkernmatratze existiert auch ein Stahlfederkern. Allerdings besitzen hier die Metallfedern eine bauchige Form. Dadurch sind Tonnentaschenfederkernmatratzen wesentlich flexibler, als Taschenfederkernmatratzen.

Die Taschenfederkernmatratze besitzt eine hohe Stabilität und Luftdurchlässigkeit. Sie stützt durch ihre eingenähten Stofftaschen den Körper und verhindert auf diese Weise das Einsinken schwerer Körperpartien. Aufgrund der unterschiedlichen Stärken und Mengen der Stahlfedern und der Liegezonen ermöglicht die Taschenfederkernmatratze eine optimale Anpassung an die einzelnen Körperteile und bietet damit einen hohen Schlafkomfort. Zusätzlich fördern die Stahlfedern eine gesunde Körperhaltung.

Wie auch bei einfachen Federkernmatratzen weisen Taschenfederkernmatratze ein gutes Schlafklima auf. Die sehr gute Luftregulierung verhindert eine Ansammlung der Feuchtigkeit und damit die Bildung von Schimmel.

Was ist eine Bonnell-Federkernmatratze?

Die Bonnell-Federkernmatratze gehört ebenfalls zu den Federkernmatratzen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Federkernmatratzen besitzen sie einen Federkern mit taillierten Spiralfedern in geringerer Anzahl. Durch die geringere Zahl der Spiralfedern eignet sich die Bonnellfederkernmatratze vor allem für Menschen mit einem niedrigen Körpergewicht.

Da die Spiralfedern der Bonnell-Federkernmatratze thermoelektrisch bearbeitet werden, besitzen sie eine höhere Flexibilität als normale Federkernmatratzen und sind damit länger haltbar. Allerdings besitzen sie nicht eine ganz so hohe Punktelastizität wie die Taschenfederkernmatratze. Sie wirken eher flächenelastisch. Das kann zu einer mangelnden Unterstützung der Wirbelsäule führen.

Im Vergleich mit der Taschenfederkern- bzw. Federkernmatratze bringt die Bonnell-Federkernmatratze ein geringes Gewicht mit. Dadurch kann die Matratze einfach transportiert und gewendet werden.

Auch die Bonnell-Federkernmatratze weist eine hohe Luftzirkulation auf und sorgt damit für einen guten Temperaturausgleich und ein angenehmes Schlafklima. Davon profitieren vor allem Schläfer, die nachts stark schwitzen.

Allerdings eignen sich Bonnell-Federkernmatratzen vorrangig für einfache Lattenroste. Durch die Beschaffenheit der Matratze ist kein spezieller Lattenrost notwendig.

Menschen, die unter der Seekrankheit leiden, sollten auf die Anschaffung einer Bonnell-Federkernmatratze verzichten. Bonnell-Federkernmatratzen reagieren sehr sensibel auf Bewegungen des Schläfers und schwingen nach. Menschen mit einem bereits vorhandenen Rückenproblem sollten auf den Kauf einer Bonnell-Federkernmatratze verzichten und stattdessen auf eine Kaltschaummatratze zurückgreifen.

Federkernmatratze Test

Federkernmatratzen überzeugen nicht nur mit ihrer hohen Stabilität. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt bei dieser Matratze überein. Im Vergleich zu anderen Matratzen bewegt sich die Federkernmatratze eher im mittleren Preissegment.

In Abhängigkeit vom Matratzentyp kann die Stützkraft der Federkernmatratze variieren. Taschenfederkernmatratzen besitzen mehr Stahlfedern, als Bonnell-Federkernmatratzen oder einfache Federkernmatratzen, und weisen damit eine höhere Stabilität aus, als die anderen Typen der Federkernmatratzen.

Federkernmatratzen sind aufgrund ihrer sehr guten Temperatur- und Feuchtigkeitsregulierung sehr beliebt. Aufgrund der Zwischenräume im Stahlfederkern kann beim Schlafen entstehende Feuchtigkeit gut abgeleitet und die Temperatur reguliert werden. Matratzen mit Stahlfedern eignen sich daher gut für schwitzende Schläfer.

Was zeichnet Federkernmatratzen aus? 

Wie viele Produkte weist auch die Federkernmatratze Vorteile und Nachteile. Dabei sind die geringen Kosten wohl der größte Vorteil.

Vorteile:

Gesunde Körperhaltung

Federkernmatratzen besitzen einen Kern aus Stahlfedern. Durch die integrierten Stahlfedern bietet die Federkernmatratze eine optimale Stützkraft. Damit begünstigt die Federkernmatratze eine orthopädisch gesunde Körperhaltung. Wirbelsäule und Muskeln werden so gestützt, dass sie nicht durchhängen. Dieser Vorteil gilt allerdings nicht für die Bonnell-Federkernmatratze. Sie besitzt eine so geringe Punktelastizität, dass Muskeln und Wirbelsäule nicht gestützt werden können.

Lange Lebensdauer

Die Federn einer Federkernmatratze bestehen aus Stahl und bringen damit eine hohe Festigkeit und Stabilität mit. Durch die Robustheit der Stahlfedern besitzen Stahlfedern eine lange Lebensdauer. Aus diesem Grund behalten diese Matratzen selbst nach vielen Jahren der Benutzung ihre ursprüngliche Form.

Angenehmes Raumklima

Durch die Stahlfedern der Federkernmatratze kann die Luft im Inneren der Matratze gut zirkulieren. Dadurch besitzen Federkernmatratzen eine hervorragende Atmungsaktivität. Feuchtigkeit, die beim Schlafen entsteht, kann auf diese Weise problemlos entweichen. Diese Feuchtigkeits- und Temperaturregulierung begünstigt ein gesundes und angenehmes Schlafklima und verhindert die Bildung von Schimmel.

Nachteile

keine Punktelastizität

Einfache Federkernmatratzen und Bonnell-Federkernmatratzen besitzen keine bzw. nur eine geringe Punktelastizität. Das bedeutet sie passen sich nicht punktuell an die Körperpartien an. Wirbelsäule und Muskeln werden nicht entlastet und können sich während des Schlafs nicht regenerieren.

Lediglich hochwertige Tonnentaschenfederkernmatratzen und Taschenfederkernmatratzen besitzen eine hohe Punktelastizität und passen sich dem Körper an.

Kuhlenbildung

Einfache Federkernmatratzen und Bonnell-Federkernmatratzen besitzen nur geringwertige bzw. wenige Federn. Aufgrund der geringeren Wertigkeit und der geringen Zahl der Stahlfedern können sich durch die Belastung im Laufe der Zeit unschöne Kuhlen in der Federkernmatratze bilden und zu Rückenschmerzen führen. Lediglich Bonnell-Federkernmatratzen weisen durch die thermoelektrische Behandlung der Stahlfedern eine höhere Flexibilität und damit Lebensdauer auf.

Worauf beim Kauf von Federkernmatratzen achten?

Nicht immer erlauben Verkäufer bzw. Hersteller das Probeliegen ihrer Matratzen. In solchen Fällen ist es hilfreich, sich an anderen Qualitätsmerkmalen wie z. B. die Zahl der Federn zu orientieren. Doch es gibt auch noch andere Merkmale.

Kernhöhe der Matratze

Der Matratzenkern spielt für den Liegekomfort eine sehr große Rolle. Prinzipiell gilt: Je höher der Kern ist, desto widerstandsfähiger reagiert er auf Druck durch den Schläfer. Je widerstandsfähiger die Reaktion auf Druck ist, umso geringer ist das Risiko des Wegrutschens der Matratze.

Optimal ist eine Kernhöhe von 14 cm bis 19 cm. Bei dieser Höhe wird ein Versinken des Körpers in die Federkernmatratze verhindert und der Körper optimal gestützt.

Liegezonen

Hochwertige Federkernmatratzen bestehen aus mehreren Liegezonen. In der Regel liegt die Zahl der Liegezonen zwischen drei und neun. Den besten Liegekomfort bieten Federkernmatratzen mit einer größeren Anzahl an Liegezonen. Je höher die Zahl ist, desto besser wird der Körper während des Schlafes gestützt.

Stauchhärte

Laien können kaum etwas mit dem Begriff “Stauchhärte” anfangen. Die Stauchhärte gibt die Belastungsfähigkeit der Federkernmatratze an. Sie muss je nach Gewicht des Schläfers ausgewählt werden. Grundsätzlich gilt: Je höher der Wert der Stauchhärte ist, desto widerstandsfähiger ist die Matratze bei Druck. D. h. Menschen mit einem höheren Körpergewicht, benötigen eine Federkernmatratze mit einer hohen Stauchhärte.

Raumgewicht

Matratzenhersteller geben in der Regel das Raumgewicht ihrer Matratzen an. Beim Raumgewicht – abgekürzt mit “RG” – handelt es sich um das Maß für die Qualität und Langlebigkeit der Matratze. Eine gute Federkernmatratze sollte ein Raumgewicht von mindestens 40 besitzen.

Das Raumgewicht berechnet sich aus dem Gewicht der Matratze geteilt durch die Größe (Länge, Breite, Höhe in Meter) der Schlafunterlage.

Zahl der Stahlfedern

Die Zahl der Stahlfedern ist ebenfalls ein Indiz für die Qualität der Federkernmatratze. Je höher die Zahl der Stahlfedern im Matratzenkern ist, desto höher ist auch der Liegekomfort. Auch die Stabilität der Matratze wird durch die Anzahl der Stahlfedern maßgeblich beeinflusst.

Gibt es Federkernmatratzen mit Liegezonen?

Die meisten Matratzen sind in Liegezonen eingeteilt, um ein gesundes und komfortables Liegen zu ermöglichen. Diese Liegezonen sollen Körperpartien besser abstützen, das Einsinken des Körpers in die Matratze kontrollieren und das Gewicht des Schlafenden gleichmäßig auf der Matratze verteilen. Dabei sollten die einzelnen Zonen je nach den Bedürfnissen des Schlafenden elastisch oder stützend wirken.

Unterschieden werden Matratzen in 3-Zonen-Matratzen, 5-Zonen-Matratzen und 7-Zonen-Matratzen. Geläufig sind vor allem Matratzen mit sieben Liegezonen. Etwas seltener sind Matratzen mit neun Liegezonen.

Auch Federkernmatratzen besitzen grundsätzlich Liegezonen. Eine gute Federkernmatratze besteht aus mehreren Liegezonen. Die meisten Matratzen mit Federkern weisen fünf bzw. sieben Liegezonen auf.

Der Liegekomfort erhöht sich mit der Zahl der Stahlfedern in der Matratze. Je mehr Stahlfedern in der Federkernmatratze vorhanden sind, desto stabiler und komfortabler ist die Matratze. Bonnell-Federkernmatratzen besitzen etwas weniger Stahlfedern. Sie besitzen eine geringere Stabilität, als Taschenfederkernmatratzen oder hochwertige Federkernmatratzen.

Sind Federkernmatratzen für Allergiker geeignet?

Viele Matratzen sind inzwischen auf die Bedürfnisse von Allergikern ausgerichtet und mit einer speziellen Ausrüstung ausgestattet, die den Befall mit Schimmel oder Hausstaubmilben verhindern soll.

Die Schimmelbildung stellt bei Federkernmatratzen kein Problem dar. Durch die Temperatur- und Feuchtigkeitsregulierung der Federkernmatratze wird einem Schimmelbefall vorgebeugt.

Anders sieht es jedoch bei Hausstaubmilben aus. Federkernmatratzen besitzen feine Poren auf der Oberfläche. Diese Poren sind optimale Brutstätten für Hausstaubmilben. Aus diesem Grund eignen sich Federkernmatratzen nicht für Haushalte mit Allergikern. Diese sollten auf Matratzen zurückgreifen, die auf die Bedürfnisse von Allergikern ausgerichtet sind.

Ist es normal das eine neue Federkernmatratzen stinkt?

Dass neue Matratzen stinken, ist nicht ungewöhnlich. Häufig sind Gase schuld, die bei der Herstellung des Schaumstoffs entstehen. Der Geruch entsteht beim Zusammendrücken des Kaltschaums, durch das die Zellen im Material aufplatzen und die Gase freisetzen. Dieser Geruch ist nicht gefährlich. Das bestätigt auch Stiftung Warentest. Eine Gesundheitsgefährdung geht nicht von den Matratzen aus.

Ein wirkungsvolles Mittel gegen den Geruch ist das gründliche Durchlüften der Matratze. Sinnvoll ist das Durchlüften der neuen Matratze für mehrere Tage – natürlich ohne Folie. Der Geruch sollte nach einigen Tagen verschwinden. Bleibt er über mehrere Wochen bestehen, sollte die Matratze zurückgeschickt werden


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