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allergiker-matratzenNach Pollen ist die Hausstaubmilbe häufigster Auslöser für eine allergische Reaktion. Bis zu 10.000 winzige Milben können sich in nur einem Gramm Staub befinden. Etwa 66% dieser Spinnentiere befinden sich im Bett. In dieser warmen und durch das nächtliche Schwitzen leicht feuchten Umgebung fühlen sie sich besonders wohl.

Allergieauslöser sind die Milben dabei nicht selbst, sondern deren Kot. Dieser zerfällt zu mikrofeinem Staub und gelangt somit in die Atemluft. Eine verstopfte oder laufende Nase und Juckreiz am Morgen können Folgeerscheinungen sein. Abhilfe und Schutz vor den Hausstaubmilben kann durch eine Allergiker Matratze geschaffen werden. Wir haben die besten Allergiker Matratzen in einem großen Matratzen Test getestet und stellen Ihnen die Testsieger vor. Natürlich erklären wir Ihnen auch genau worauf Sie beim Kauf Ihrer Allergiker Matratze achten müssen.

Worauf müssen Allergiker beim Matratzenkauf achten?

  • Bezug: Milben sind höchstens einen halben Millimeter groß. Noch viel kleiner sind die Eiweißstoffe aus dem Kot, auf den die Menschen allergisch reagieren. Um sich davor zu schützen, ist ein geeigneter Matratzenbezug wichtig. Krankenkassen übernehmen meist leider nur die kostengünstigeren Varianten und keine Testsieger.

    Vergleichen Sie dennoch und schauen Sie sich Testergebnisse an. Für einen guten Schutz ist schließlich die Durchlässigkeit von entscheidender Bedeutung. Die Poren müssen möglichst klein und die Naht sehr gut verarbeitet sein, um den Kot der winzigen Spinnentiere nicht durchzulassen.

    Tests haben ergeben, dass Krankenkassen 85 oder 100 Prozent der Kosten übernehmen. Bei teureren Bezügen wird zumindest eine Kostenpauschale für Matratzen-, Kissen- und Bettbezüge bezahlt.

  • Klimaeigenschaften: Eine feuchte und warme Umgebung bilden für Hausstaubmilben den idealen Ort. Während des Schlafens können wir bis zu 1 Liter Wasser verlieren und durch unsere Körperwärme genau das richtige Klima schaffen. Milben verbreiten sich somit noch besser und es kommt zu stärkeren Allergieerscheinungen.

    Um das zu verhindern, sind herkömmliche Milbenschutz Matratzen für Allergiker beschichtet. Auch wenn Tests zeigen, dass viele besonders allergendicht sind, wird dadurch aber gleichzeitig die Atmungsfähigkeit gemildert. Ist eine Allergiker Matratze nicht atmungsaktiv, beeinflusst das Schwitzen den Schlafkomfort und die ungenügende Klimaeigenschaft wirkt sich negativ auf die Nachtruhe aus.

    Beim Kauf von Allergiker Bettwäsche ist es deshalb wichtig, eine Brücke zwischen beiden Bedingungen zu schlagen. Hausstaubmilben sollten nicht durch die Poren gelangen. Gleichzeitig dürfen diese Poren aber auch nicht zu klein sein, um die Atmungsaktivität zu gewährleisten.

  • Materialien: Bettwaren werden heutzutage aus ganz unterschiedlichen Materialien angeboten. Dadurch lässt sich für jeden Allergiker nach einem Test der beste Stoff ermitteln. Bei der Wahl muss aber nicht nur der Testsieger in Frage kommen. Wichtig ist schließlich, dass Allergiker keine Bettdecke wählen, die andere allergene Stoffe besitzen.

    Naturfasern besitzen hier den Vorteil, dass sie sich im naturbelassenen Zustand nicht elektrostatisch aufladen. Kunstfasern können bei einer engmaschigen Verarbeitung zudem wenig temperaturausgleichend oder atmungsaktiv wirken und somit einen zusätzlichen ungünstigen Effekt haben.

    Trotzdem können geeignete Bezüge für Allergiker sowohl aus Textilen gewebt, als auch mit Kunststoffen beschichtet oder laminiert sein. Entscheidend ist ein pflegeleichtes und atmungsaktives Material für einen erholsamen Schlaf.

  • Matratzenart: Matratzen aus Schaumstoff hatten lange einen schlechten Ruf. Durch Neuentwicklungen ist deren Haltbarkeit aber in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Mit der Zeit lassen Matratzen aus Kaltschaum an den belasteten Stellen nach. Deshalb werden diese häufig für die Herstellung von 7-Zonen-Matratzen eingesetzt, um ein Einsinken des Körpers, beispielsweise an Schulter und Gesäß, für eine orthopädisch gesündere Körperhaltung zu nutzen. Für Allergiker ist das Material besonders gut geeignet.

    Federkernmatratzen sind zwar für den Körper gut, werden aber meist nicht speziell für Allergiker angefertigt. Weil das flexible System aus Stahlfedern von Wolle, Schaumstoff oder Baumwolle umgeben ist, drohen neue Allergene die Beschwerden zu verstärken. Aus diesem Grund sollten Federkernmatratzen nur mit einem speziellen Bezug für Allergiker verwendet werden.

    Eine weitere Art bilden die Matratzen aus Naturlatex oder künstlichem Latex. Aufgrund der geringen Atmungsaktivität sollten diese unbedingt regelmäßig gelüftet werden, um einen guten Schlafkomfort zu ermöglichen. Allergiker, die auf Latex reagieren, können diese Matratzenart natürlich nicht verwenden. Für alle anderen bildet die Latexmatratze eine gute Alternative zu Kaltschaum oder Federkern Matratzen

    Doch nicht nur der Matratzen-Kern ist von entscheidender Bedeutung. Wichtiges Kriterium ist ein abnehmbarer Bezug. Hausstaubmilben können ab einer Reinigung von 60°C abgetötet und der Milbenkot ausgewaschen werden. Ein abnehmbarer und alle 2-3 Monate gereinigter Matratzenbezug ist deshalb für eine erholsame Nacht bedeutsam.

Warum sind besondere Matratzen für Allergiker wichtig?

Wer eine Allergie gegen Hausstaubmilben besitzt, wird besonders im Schlafzimmer große Probleme mit den kleinen Spinnentieren bekommen. Für die Milben bilden menschliche Hautschuppen schließlich die wichtigste Nahrungsquelle. Darüber hinaus lieben sie warme und feuchte Umgebungen.

Um die Beschwerden durch die Hausstauballergie zu lindern, sind besondere Matratzen für Allergiker zwingend erforderlich. Anderenfalls bleibt es nicht nur bei den typischen Symptomen wie Entzündungen der Augen, juckende Ausschläge der Haut und eine laufende Nase. Die dauerhafte Belastung durch Allergene kann im schlimmsten Fall zu einem Allergieschock mit lebensbedrohlichen Folgen führen.

Wie pflegt man Matratzen für Allergiker richtig?

In Matratzen befinden sich große Mengen an Schweiß, Hautpartikeln und Kot von Hausstaubmilben. Dadurch können sich Keime, Bakterien, Sporen sowie die Milbe selber ideal vermehren. Tests haben ergeben, dass die unhygienischen Zustände in einige Betten Auslöser dafür sind, dass sich erst Allergien entwickeln und in der Folge die Beschwerdeerscheinungen auftreten. Wer bereits Symptome hat, aber auch zur Vorbeugung von Allergien, sollte eine gründliche Reinigung mehrmals im Jahr durchführen.

Dafür müssen die Bezüge bei 60°C gewaschen werden. Für die Matratze kann zudem ein spezieller Reiniger ausgeliehen werden, um beispielsweise durch hochfrequente Schwingungen die Schmutzpartikel bis in den Matratzenkern zu lösen und zu pulverisieren. Mit einer Vakuumpumpe können die allergenen Stoffe schlussendlich entfernt werden. Um bis zur nächsten Reinigung den Anteil an Milben möglichst gering zu halten, sollte die Bettdecke jeden Morgen zur Seite gelegt werden. Dadurch kann die Feuchtigkeit und Wärme schnell aus der Matratze und der Bettwäsche entweichen und Milben sich schlechter verbreiten.

Was sind Encasings?

Encasings sind spezielle Bezüge für Allergiker. Sie besitzen besonders feinmaschige Fasern, welche verhindern, dass der Kot der Milben nach außen dringt. Gleichzeitig können die Hautschuppen eines Menschen nicht hindurchgelangen und die Nahrungsquelle der Milben in der Matratze versiegt. Für beste Ergebnisse sollte Sie beim Kauf eines Encasing Bezuges auf die Durchlässigkeit achten. Partikel von 1 – 5 Mikrometer dürfen nicht durch die Fasern gelangen.

Vergleichen Sie außerdem Tests, um hochwertige Encasings zu erhalten. Besonders an der Naht sind einige Produkte schlecht verarbeitet und lassen Kot sowie Milben durch. Wichtig ist darüber hinaus, dass der Encasing Matratzenbezug sehr eng sitzt. Eine leichte Reinigung des Bezuges ist zudem wichtig, um den Kot und die Hausstaubmilben in regelmäßigen Abständen abtöten zu können