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Falsche Matratzen sind Ursache Nr. 1 für Rückenschmerzen und Kopfschmerzen am nächsten Morgen. Wer häufig mit solchen Beschwerden aufwacht, sollte über den Kauf einer Matratze mit Liegezonen nachdenken. Matratzen mit Liegezonen besitzen Zonen mit verschiedenen Härten, die an den jeweiligen Körperbereich angepasst sind. Zonen für das Becken und die Schulter sind etwas weicher, um das optimale Einsinken dieser schwereren Körperteile in die Matratze zu gewährleisten. Der restliche Körper wird durch die härteren Liegezonen so gestützt, dass die natürliche Form der Wirbelsäule gewahrt bleibt.

Unterschiedliche Tests erleichtern zwar die Suche nach der richtigen 5-Zonen-Matratze, geben aber – auch als Testsieger – nicht unbedingt Auskunft über den Komfort. Da 5-Zonen-Matratzen als 5-Zonen-Kaltschaummatratze und 5-Zonen-Federkernmatratze angeboten werden, ist es unabdingbar, die Matratze nach dem jeweiligen Bedürfnis auszuwählen.

Was ist eine 5-Zonen-Matratze?

Matratzen können in mehrere Liegezonen eingeteilt sein. Gängig sind drei, fünf oder sieben Liegezonen. Die erste Liegezone unterstützt den Bereich der Schultern und des Kopfes. Sie ermöglicht das Einsinken der Schulter in die Matratze. Bei einem Test der 5-Zonen-Matratze wird diese Liegezone immer getestet.

Die zweite Liegezone ist die härteste Liegezone und unterstützt den Bauchbereich und den gebogenen Wirbelsäulenteil. Die restlichen Liegezonen verteilen sich auf den Hüft- und Beinbereich.

Liegezonen sollen eine körpergerechte Haltung beim Schlafen garantieren. Da jede Körperpartie ein individuelles Gewicht besitzt, müssen die Liegezonen diese unterschiedliche Belastung ausgleichen, um die natürliche Form zu erhalten.

Bei Kaltschaummatratzen werden die Liegezonen durch horizontale und vertikale Schnittprofile im Kern der Matratze geschaffen. Federkernmatratzen hingegen erhalten ihre unterschiedlichen Liegezonen durch unterschiedliche Abdeckschäume und Drahtstärken.

5-Zonen-Matratzen gibt es als Kaltschaummatratze und als 5-Zonen-Bonnell-Federkernmatratze. Entgegen der landläufigen Meinung, die Zahl der Liegezonen steht für den Komfort, den die Matratzen bieten, spielt die Anzahl keine Rolle. Wichtig ist, dass die Körperpartien mit den Liegezonen der 5-Zonen-Matratze harmonieren. Der optimale Liegekomfort lässt sich nur über einen Test herausfinden.

Wie ist eine Bonnell- Federkernmatratze aufgebaut?

Bonnell-Federkernmatratzen gehören zu den Federkernmatratzen und besitzen anstelle normaler Taschenfedern taillierte Spiralfedern im Federkern. Darüber hinaus besteht die Bonnell-Federkernmatratze aus weniger Metallfedern, als normale Federkernmatratzen, und ist daher wesentlich leichter.

Die Federn der Bonnell-Federkernmatratze werden vor ihrer Verwendung thermoelektrisch behandelt. Deshalb weist die Matratze eine wesentlich höhere Flexibilität und Lebensdauer auf, als einfache Federkernmatratzen.

Allerdings weisen sie eine geringere Punktelastizität und Stabilität auf, als andere Matratzen. Bonnell-Federkernmatratzen sind daher für alle Schlaftypen und für Menschen mit einem höheren Gewicht geeignet.

Im Gegensatz zu einfachen Federkernmatratzen profitieren auch unruhige Schläfer von den Eigenschaften einer Bonnell-Federkernmatratze. Da hier die Federn in kleine Täschchen aus Stoff eingenäht sind, entfallen die störenden Geräusche wie Quietschen der Federn beim Drehen im Schlaf.

Sie bestehen aus drei Schichten: Bonnell-Federkern, Schaumstoffpolsterung und Matratzenbezug.

Bonnell-Federkern

Der Federkern einer Bonnell-Federkernmatratze sorgt für die Stabilität der Matratze. Er besteht aus mehreren taillierten Spiralfedern, die in Stofftaschen eingenäht sind und dadurch leise Bewegungen auf der Matratze ermöglichen. Sie wurden darüber hinaus thermoelektrisch behandelt und weisen damit eine höhere Stabilität und Lebensdauer als normale Federkernmatratzen auf.

Durch die Verwendung von Stahlfedern kann die Luft optimal in der Matratze zirkulieren und Feuchtigkeit ableiten. Bonnell-Federkernmatratzen garantieren daher ein hervorragendes Schlafklima.

Schaumstoffpolsterung

Über dem Federkern befindet sich eine Schicht aus Schaumstoff. Dazwischen wird eine Schicht aus Vlies oder Filz aufgebracht, um eine Beschädigung des Schaumstoffes zu verhindern.

Matratzenbezug

Der Matratzenbezug der Schaumstoffschicht und des Federkerns besteht häufig aus mehreren unterschiedlichen Stoffen – oft aus Baumwolle, Rosshaar, Polyester oder Schurwolle. Dieser Bezug besitzt einen weiteren Bezug aus Baumwolle.

Worin besteht der Unterschied zu 7-Zonen-Matratzen?

7-Zonen-Matratzen besitzen sieben Liegezonen und ist aufgeteilt in die Kopf-Nacken-Zone (mittlere Härte), Schulter-Zone (weiche), Lendenwirbel-Zone (hart), Becken-Zone (mittelweich), Bein-Zone (hart), Waden-Zone (weich) und die Fuß-Zone (weich). Hier ist der Kopf-Nacken-Bereich so hart, dass Kopf und Nacken gut gestützt werden. Die weichsten Bereiche sind die Schulter-Zone und die Waden-Zone. Die härtesten Bereiche sind die Bein- und Lendenwirbel-Zonen.

Bei der 5-Zonen-Matratze ist die Matratze nur in fünf Liegezonen aufgeteilt. Im Gegensatz zur 7-Zonen-Matratze sind hier die weichsten Bereiche der Schulter- und der Lendenwirbel-Bereich. Die härtesten Liegezonen befinden sich in der Bein-Zone und in der Lendenwirbel-Zone.

Worauf beim Kauf achten?

Eine gute Matratze lässt sich nicht allein durchs Ansehen erkennen. Unzählige Tests und Testsieger existieren inzwischen in diesen Bereichen. Trotzdem ist es wichtig, beim Kauf einer 5-Zonen-Matratze die wichtigen Punkte zu kennen, auf die es beim Kauf einer Matratze ankommt.

Liegezonen

Viele Hersteller behaupten, viele Liegezonen würden den Liegekomfort erhöhen. Das ist nicht korrekt. Wichtiger ist die richtige Positionierung der einzelnen Körperpartien auf den entsprechenden Liegezonen. D. h. Kopf und Nacken auf der Kopf-Nacken-Liegezone und die Lendenwirbel auf der Lendenwirbel-Liegezone.

Hier kann nur ein Probeliegen oder Berichte über einen Test der Matratze Aufschluss über den Liegekomfort geben. Sinnvoller ist die Kombination aus Test und Probeliegen.

Raumgewicht

Das Raumgewicht gibt Aufschluss über die Langlebigkeit und Qualität der Matratze. Grundsätzlich gilt: Je höher das Raumgewicht ist, desto langlebiger ist die Matratze. Das ideale Raumgewicht liegt zwischen mindestens 40 kg/m³ und 50 kg/m³.

Stauchhärte

Die Stauchhärte gibt die Belastungsfähigkeit der Matratze an. Je höher der Wert der Stauchhärte ist, desto widerstandsfähiger reagiert die Matratze auf den Druck durch den Körper, d. h. desto schneller kehrt sie nach der Belastung in den ursprünglichen Zustand zurück.

Sie ist auch für den Härtegrad der Matratze mit verantwortlich. Je höher das Raumgewicht ist, desto höher ist auch die Stauchhärte und damit die Widerstandsfähigkeit.

Achtung! Bei der Bonnell-Federkernmatratze ist der Wert der Stauchhärte niedriger, als bei Tonnentaschenfeder- und Taschenfederkernmatratzen.

Kernhöhe

Die Kernhöhe verhindert das Wegrutschen der Matratze. Je höher er ist, desto widerstandsfähiger reagiert er auf Druck und verhindert das Wegrutschen der Matratze.

Optimal ist die Kernhöhe, wenn sie das Versinken des Schlafenden in die Matratze verhindert und gleichzeitig die Wirbelsäule stützt.

Grundsätzlich sollte die Kernhöhe – in Abhängigkeit vom Gewicht – zwischen 14 cm und 19 cm liegen. Viele Federkerne besitzen eine Höhe von 18 cm.

5-Zonen-Matratzen im Test

Unsere 5-Zonen-Matratzen wurden von uns einem Test unterzogen, in dem wir diese auf ihren Liegekomfort, die Pflegeleichtigkeit und die Belastbarkeit unterzogen. Erst in einem unmittelbaren Vergleich legten wir nach dem Test den individuellen Testsieger fest.

In dem Test testen wir den Liegekomfort mit unterschiedlichen Personen mit verschiedenen Körperformen und Körpergewichten. Auf diese Weise konnten wir den Liegekomfort der 5-Zonen-Matratzen in dem Test unter Berücksichtigung aller Schlaf- und Körpertypen testen und den Testsieger küren.

Im Bereich der Pflegeleichtigkeit unterzogen wir die 5-Zonen-Matratzen einem Test, bei dem geprüft wurde, ob der Bezug abgezogen und gewaschen werden kann. Dabei spielte für uns die Teilbarkeit des Bezugs und die Waschtemperatur eine große Rolle.

Die Belastbarkeit der 5-Zonen-Matratze prüften wir ebenfalls mit unterschiedlichen Personen mit verschiedenen Voraussetzungen. D. h. unsere Testpersonen besaßen unterschiedliche Körperformen und Körpergewichte.

Diese Ergebnisse flossen in unserem Test ein und boten die Grundlage für die Wahl zum Testsieger.